⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆
Bewertung: 6,5 / 10 ⭐
Nektar: 2/4
Pollen: 2/4
Bezugsquellen* (Pflanzen)
Baumschule Horstmann – LINK
Pflanzmich – LINK
Amazon – LINK
Bezugsquellen* (Samen)
Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften
Name botanisch: Ribes alpinum
Pflanzenfamilie: Stachelbeergewächse
Pflanzenart: Strauch
Verwendung: Heckenpflanze, Einzelstellung, Unterpflanzung, Hangbepflanzung
Standort: Sonne, Halbschatten, Schatten
Wasserbedarf: hoch, normal
max. Höhe: 2 m
ax. Breite: 1,5 m
Blühfarbe: gelb, grün
Blühzeitraum: April, Mai
Lebenszyklus: mehrjährig
Bodeneigenschaften
Bodenart: lehmig, sandig, kiesig, humusreich
Nährstoffeigenschaften: mäßig nährstoffreich, nährstoffreich, kalkhaltig
Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig
weitere Eigenschaften
winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich, heimisch
⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)
Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum)
Die Alpen-Johannisbeere ist eine von vielen hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder und eine wertvolle Wahl für naturnahe Gärten.
Neben ihr findest du dort auch Arten wie die Rote Johannisbeere oder die Schwarze Johannisbeere, die ebenfalls zur Gattung gehören.
Besonders interessant ist dieser heimische Strauch durch seine gute Anpassungsfähigkeit an verschiedene Standorte, seine Eignung als robuste Heckenpflanze sowie seinen soliden Nutzen für Insekten.
Alternative Namen und Namensherkunft
Die Alpen-Johannisbeere wird auch als Berg-Johannisbeere bezeichnet.
Der botanische Name lautet Ribes alpinum:
- Ribes steht für die Gattung der Johannisbeeren
- alpinum verweist auf das Vorkommen in Gebirgsregionen
Der Name „Johannisbeere“ geht darauf zurück, dass viele Arten ihre Früchte um den Johannistag (24. Juni) ausbilden oder reifen.
Natürliches Vorkommen
Die Alpen-Johannisbeere ist in weiten Teilen Europas heimisch und vor allem in Gebirgsregionen verbreitet.
Typische Standorte sind:
- Laub- und Bergmischwälder
- Gebirgsauen
- lichte Waldbereiche
- auch trockenere Kiefernwälder
In Deutschland ist sie heimisch, kommt jedoch eher zerstreut und lokal begrenzt vor.
👉 Die Verbreitung kann über FloraWeb nachvollzogen werden.
👉 Gefährdung:
laut Rote-Liste-Zentrum gilt die Art als nicht gefährdet.
Verwendung & Giftigkeit der Alpen-Johannisbeere
Die Alpen-Johannisbeere wird vor allem als Zier- und Heckenpflanze genutzt.
Eigenschaften:
- robust gegenüber Umweltbelastungen
- gut schnittverträglich
- strukturgebend im Garten
Die Früchte sind:
- nicht giftig
- für den Menschen jedoch wenig schmackhaft
Eine Nutzung in der Küche spielt daher kaum eine Rolle.
Ein besonderer Vorteil ist die hohe Toleranz gegenüber Abgasen und Salz, wodurch sie sich gut für:
- Straßenbegleitgrün
- Grundstücke in städtischen Lagen
eignet.
Alpen-Johannisbeere im Garten
Die Alpen-Johannisbeere ist ein anspruchsloser und vielseitiger Strauch, der sich gut in verschiedene Gartensituationen integrieren lässt.
Standort
Sie wächst sowohl in der Sonne als auch im Schatten, bevorzugt jedoch halbschattige Bereiche.
Boden
Ideal sind:
- humose Böden
- mäßig nährstoffreiche bis nährstoffreiche Substrate
- frische bis feuchte Standorte
Wuchs
Typische Wuchsdaten:
- Höhe: bis etwa 2 m
- Breite: bis etwa 1,5 m
- dichter, kompakter Strauch
Verwendung im Garten
Besonders geeignet ist sie für:
- Heckenpflanzung
- Unterpflanzung von Gehölzen
- Einzelstellung
- Hangbepflanzung
Durch ihre Schattenverträglichkeit ist sie auch für schwierige Gartenbereiche interessant.
Schnitt & Pflege
Die Pflanze ist pflegeleicht und sehr gut schnittverträglich.
Ein Rückschnitt ist sinnvoll:
- zur Formgebung
- zur Verdichtung der Hecke
- zur Verjüngung
👉 Gesetzlicher Hinweis Hecken (Deutschland):
Radikale Rückschnitte sind nur im Zeitraum
1. Oktober bis 28./29. Februar erlaubt.
Leichte Pflegeschnitte sind ganzjährig möglich, sofern keine Tiere gestört werden.
Winterhärte der Alpen-Johannisbeere (USDA-Zone)
Der Strauch ist hervorragend an das Klima in Mitteleuropa angepasst.
Er gilt als:
- sehr winterhart
- frostverträglich bis etwa -30 °C
- entsprechend USDA-Zone 4–5
Ein zusätzlicher Schutz ist nicht notwendig.
Nutzen für Insekten
Die Alpen-Johannisbeere bietet einen soliden ökologischen Nutzen.
Nektar: 2/4
Pollen: 2/4
Sie wird unter anderen besucht von:
- Wildbienen
- Honigbienen
Die Blütezeit im Frühjahr stellt eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Insekten dar.
Fazit
Die Pflanze ist ein vielseitiger, robuster und heimischer Strauch mit ökologischem Mehrwert.
Sie eignet sich besonders für:
- naturnahe Gärten
- Heckenpflanzungen
- schattige Standorte
Ihre größten Stärken liegen in:
- der hohen Anpassungsfähigkeit
- der guten Schnittverträglichkeit
- dem Nutzen für Insekten
Kaufen
Die Alpen-Johannisbeere ist im Handel erhältlich, vor allem bei Online-Baumschulen und spezialisierten Anbietern.
Ein Kauf bei regionalen Gärtnereien ist empfehlenswert, da die Pflanzen dort oft besser an die lokalen Bedingungen angepasst sind.
FAQ
Ist die Alpen-Johannisbeere essbar?
Die Früchte sind nicht giftig, jedoch geschmacklich wenig interessant.
Ist die Alpen-Johannisbeere giftig?
Nein, sie gilt als ungiftig.
Wie groß wird die Alpen-Johannisbeere?
Sie erreicht etwa 2 m Höhe und bis zu 1,5 m Breite.
Wann darf man sie schneiden?
Stärkere Rückschnitte sind nur zwischen Oktober und Februar erlaubt.
Ist sie bienenfreundlich?
Ja, sie bietet Nektar und Pollen für verschiedene Insekten.
Bedeutung heimischer Pflanzen
Heimische Pflanzen wie diese hier sind besonders wertvoll für die Tierwelt.
Sie bieten:
- Nahrung für Insekten
- Lebensraum für Tiere
- Stabilität im Ökosystem
Eine Kombination verschiedener heimischer Arten fördert die Biodiversität im Garten nachhaltig.















