⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆


Bewertung: 7,3 / 10 ⭐

 

Nektar: 3/4
Pollen: 2/4

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Pflanzmich.de – LINK

Baumschule Horstmann – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Saatkontor.de – LINK

Vilmorin Baumsamen – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Acer platanoides

Pflanzenfamilie: Seifenbaumgewächse

Pflanzenart: Baum

Verwendung: Einzelstellung

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: hoch, normal

max. Höhe: 30 m

max. Breite: 20 m

Blühfarbe: gelb

Blühzeitraum: April, Mai

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, kiesig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, mäßig nährstoffreich, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: mäßig trocken bis feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich 


⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)


Spitzahorn (Acer platanoides)

 

Der Spitzahorn gehört zu den bekanntesten heimischen Laubbäumen und ist besonders im Frühjahr durch seine auffälligen gelben Blütenstände gut zu erkennen.

Der Baum besitzt einen hohen ökologischen Wert und bietet vielen Insekten früh im Jahr Nahrung.

Weitere Ahornarten im Pflanzenfinder sind der Bergahorn sowie der Feldahorn, die ebenfalls wertvolle Gehölze für naturnahe Gärten darstellen.


Alternative Namen und Namensherkunft

Der Spitzahorn wird regional auch als Spitzblättriger Ahorn oder Spitz-Ahorn bezeichnet.

Weitere historische Namen sind:

  • Fladerbaum
  • Leinahorn
  • Leinbaum
  • Lenne
  • Lehne

Der botanische Name lautet Acer platanoides.

Der Begriff „Acer“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „spitz“ oder „scharf“. Damit sind vermutlich die markant zugespitzten Blätter der Ahornarten gemeint.

Auch der deutsche Name verweist direkt auf die typische Form der Blätter.


Natürliches Vorkommen

Der Spitzahorn ist in Deutschland und Mitteleuropa weit verbreitet und wächst bevorzugt in Laubmischwäldern sowie an Waldrändern.

Typische Standorte sind:

  • Laubwälder
  • Waldränder
  • Parks
  • größere Grünanlagen

Die Pflanze bevorzugt:

  • nährstoffreiche Böden
  • frische bis feuchte Standorte
  • sonnige bis halbschattige Lagen

👉 Nach Rote Liste Zentrum gilt die Art deutschlandweit als „nicht gefährdet“.

Besonders in Städten wird der Baum häufig als Straßen- und Parkbaum gepflanzt.


Verwendung und Giftigkeit

Der Spitzahorn gilt als nicht giftig und besitzt vielseitig verwendbares Holz. Vor allem die Härte und Elastizität des Holzes machen die Art wirtschaftlich interessant.

Giftigkeit:

  • nicht giftig

Verwendung:

  • Möbelbau
  • Musikinstrumentenbau
  • Parkbaum
  • Schattenspender

Das Holz weist ein geringes Schwindmaß auf und lässt sich vielseitig verarbeiten. Deshalb findet es in unterschiedlichen handwerklichen Bereichen Verwendung.

Durch seine große Krone eignet sich der Baum außerdem hervorragend als natürlicher Schattenspender.


Spitzahorn – Standort und Verwendung im Garten

Damit sich der Baum optimal entwickeln kann, benötigt er ausreichend Platz sowie einen frischen und durchlässigen Boden. Besonders auf humusreichen und nährstoffreichen Standorten wächst die Art kräftig.

Standort

  • Sonne bis Halbschatten

Boden

  • sandig oder kiesig
  • humusreich
  • nährstoffreich
  • mäßig feucht bis frisch
  • wasserdurchlässig

Blüte und Blütezeit

  • gelbe Blüten
  • April bis Mai

Die zahlreichen gelben Blütenstände erscheinen oft noch vor dem vollständigen Blattaustrieb und sorgen im Frühjahr für auffällige Farbakzente.

Wuchs

  • Höhe: bis ca. 30 m
  • Breite: bis ca. 20 m
  • großer und ausladender Baum

Verwendungsmöglichkeiten

  • Einzelstellung
  • Parkbaum
  • großer Hausgarten
  • Schattenspender

Aufgrund seines kräftigen Wuchses eignet sich der Baum vor allem für größere Grundstücke und weitläufige Grünflächen.


Spitzahorn – Winterhärte (USDA-Zone)

Der Spitzahorn gilt als robust und ausgesprochen winterhart.

  • USDA-Zone: 5
  • winterhart bis etwa −30 °C

Auch strengere Winter werden von etablierten Bäumen problemlos vertragen.


Spitzahorn – Nutzen für Bienen bzw. Insekten im Allgemeinen

Für zahlreiche Insektenarten stellt der Spitzahorn eine wichtige Nahrungsquelle im Frühjahr dar. Besonders die früh erscheinenden Blütenstände werden intensiv besucht.

  • Nektar: 3/4
  • Pollen: 2/4

Besucher:

  • Wildbienen
  • Honigbienen
  • Hummeln
  • Schwebfliegen

Vor allem früh aktive Wildbienenarten profitieren von dem reichhaltigen Blütenangebot des Baumes.


Fazit

Der Spitzahorn überzeugt durch seinen imposanten Wuchs, seine auffällige Frühjahrsblüte und seinen Nutzen für zahlreiche Insektenarten. Besonders als großer heimischer Schattenspender besitzt die Art einen hohen Wert für naturnahe Grünflächen.


Kaufen

Junge Pflanzen und Samen sind bei vielen Baumschulen erhältlich. Besonders für größere Grundstücke und naturnahe Gartenbereiche eignet sich die Art hervorragend.


FAQ

Ist Spitzahorn bienenfreundlich?
Ja, die Blüten liefern früh im Jahr wertvolle Nahrung für zahlreiche Insekten.

Wie groß wird Spitzahorn?
Der Baum kann bis zu 30 Meter hoch und etwa 20 Meter breit werden.

Ist Spitzahorn winterhart?
Ja, die heimische Art gilt als sehr frosthart und robust.

Ist Spitzahorn giftig?
Nein, die Pflanze gilt als nicht giftig.

Welche Standorte bevorzugt der Baum?
Besonders frische und nährstoffreiche Böden werden bevorzugt.


Bedeutung heimischer Pflanzen

Heimische Bäume sind wichtige Bestandteile stabiler Ökosysteme und bieten zahlreichen Tierarten Nahrung sowie Schutz. Besonders große heimische Laubbäume besitzen einen hohen ökologischen Wert.

  • Förderung der Artenvielfalt
  • Unterstützung heimischer Bestäuber
  • naturnahe Gartengestaltung
  • langfristige Lebensräume