Bewertung: mittel

 

Nektar: 2
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pötschke – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Etsy – LINK

Amazon – LINK

Dehner – LINK

Samenhaus Müller – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Aubrieta x cultorum

Pflanzenfamilie: Kreuzblütler

Pflanzenart: Staude

Verwendung: Blumenbeete, Bodendecker, Hangbepflanzung, Balkon- und Terassenpflanze, Steingarten

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 15 cm

max. Breite: 100 cm, Bodendecker

Blühfarbe: blau, rosa, rot, violett, weiß

Blühzeitraum: April, Mai

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: frisch, mäßig trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, wintergrün, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

Blaukissen (Aubrieta x cultorum)!

 

Das Blaukissen ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Die Pflanze wir auch Aubrietien genannt. Der wissenschaftliche Name lautet „Aubrieta x cultorum“.

Der deutsche Name resultiert wahrscheinlich aud dem breitgefächerten Wuchs und der Blüte der Pflanze.

Diese erinnern leicht an im Garten liegende, blühende Kissen.

 

Herkunft

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt im Mittelmeerraum und in Vorderasien.

Es ist ein Neophyt, also bei uns nicht heimisch. Es zählt jedoch nicht als invasive Pflanze, die heimische Arten verdrängt.

Bei uns in Deutschland wird es seit dem 18. Jahrhundert kultiviert.

Da es zahlreiche Hybriden gibt, ist unbedingt darauf zu achten, keine Sorten mit gefüllten Blüten zu verwenden.

 

Verwendung und Giftigkeit

Das Blaukissen ist nicht giftig. Die Pflanze findet keinerlei Anwendung als Heilpflanze oder ähnliches.

Sie wird als reine Zierpflanze genutzt.

 

Das Blaukissen (Aubrieta x cultorum) im Garten

Die Pflanze ist keine Unbekannte. Man sieht sie im Grunde recht häufig in den Gärten unseres Landes.

Durch seine rosa-violetten, blauen oder weißen Blüten ist es dabei ein echter Hingucker.

Einmal angepflanzt breitet sich die Pflanze teppichartig, bodendeckend aus.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf mäßig nährstoffreichen Böden. Diese können auch mal zeitweise trocken sein.

Am besten gedeiht es an einem sonnigen Standort.

Kein Wunder, denn das Herkunftsgebiet dieser Pflanze ist ja wie schon beschrieben der Mittelmeerraum.

Es erreicht Wuchshöhen von bis zu 15 cm, wohingegen in der Breite bis zu 100 cm erzielt werden können.

Die Ausmaße des Wuchses sind natürlich standortabhängig und können variieren.

 

Eine Anwendung kommt deshalb vorrangig auf dem Staudenbeet, im Steingarten oder eben als Bodendecker in Frage.

Aber auch für Balkone und Terrassen ist das Blaukissen geeignet. Es lässt sich ohne Probleme in einem Kübel anpflanzen oder aussäen.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Vorrangig für die polylektischen Hummeln ist es dabei von Bedeutung.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurz um, das Blaukissen (Aubrieta x cultorum) ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.