Wildbienen sind sehr friedfertig und die Gefahr eines Stiches ist sehr gering. Trotz vieler nistender Wildbienen wurde bei uns noch niemand gestochen!

Der Spielhügel ist eine Sache für sich und ist noch am Entstehen. Nachdem der Aushub unserer Baugrube schnell zum Spielplatz wurde, konnten wir uns nicht mehr von ihm trennen. Deshalb haben wir uns entschieden einen Spielhügel daraus zu machen, der aber gleichzeitig nützlich für Bienen sein soll. Die Rutsche hatten wir geschenkt bekommen, den Tunnel hatten wir während der Pflasterarbeiten integrieren lassen und die Mauer haben wir dann im letzten Jahr gebaut. Die Bepflanzung war uns bis zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht möglich, so herrschte zunächst Wildwuchs mit Purpurroter Taubnessel, Weißer Taubnessel, Gewöhnlicher Kratzdistel, Rübsen und dem eher nicht so erwünschten Weißen Gänsefuß. Zusätzlich hatten wir ein paar Kürbiskerne eingesetzt, die uns eine reiche Kürbisernte bescherten und zwei Ahornbäume vor ihrer Auspflanzung im letzten Herbst zwischengeparkt.

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Im letzten „Winter“ haben wir angefangen etwas Struktur hineinzubringen und 4 verschiedene Wildrosenarten, sowie Gras und Kugelkiefer angepflanzt. Zudem haben wir von einem anderen Grundstück noch zwei Purpur-Waldfetthennen, einen echten Lavendel und einen Hibiskus gerettet, die auch Ihren Platz bekommen haben. Es musste eine Abstützung erfolgen, da die Erde immer wieder abrutschte. Wie bereits im Abschnitt Wildbienen-Lebensraum erwähnt, stellte sich der Hügel als passende Nistmöglichkeit für Wildbienenarten, welche ihre Nistplätze am Boden anlegen, heraus.

Spielhügel im Herbst 2019!

Spielhügel Herbst