Bewertung: sehr gut

 

Nektar: 4
Pollen: 4

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Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Brassica napus

Pflanzenfamilie: Kreuzblütler

Pflanzenart: Kraut

Verwendung: Wildblumenwiese

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: hoch, normal

max. Höhe: 200 cm

max. Breite: 70 cm

Blühfarbe: gelb

Blühzeitraum: April, Mai

Lebenszyklus: einjährig; zweijährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, sandig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

Der allseits bekannte Raps ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen

Die Pflanze wird auch Reps oder Lewat genannt.

 

Natürliches Vorkommen

Der Raps ist wahrscheinlich eine Kreuzung aus Wildkohl und Rübsen. Mit der zweitgenannten Pflanze kann er auch leicht verwechselt werden.

Seine Herkunft ist der Mittelmeerraum. Er ist eine reine Nutzpflanze.

Sein Vorkommen erstreckt sich über ganz Deutschland und höchstwahrscheinlich hat diese Pflanze auch jeder von uns bereits gesehen.

 

Verwendung

Der landwirtschaftliche Anbau des Rapses erfolgt aufgrund seines Ölgehaltess. Fast die Hälfte der Saaten besteht aus Öl. Verwendet

wird dieses meist in den Küchen unser Landes. Weiterhin ist es in Margerine enthalten und wird zu Schmierstoffen, Hydrauliköl und

Biodiesel verarbeitet.

 

Der Raps im Garten

Die Pflanze ist der Familie der Kreuzblütler zugeordnet.

Mit ihren doch recht ansehlichen gelben Blüten ist sie eine absolute Bereicherung für jeden Garten.

Ab und zu sieht man die einjährige Pflanze auch in selbigen. Aber meiner Meinung nach wird diese Pflanze völlig unterschätzt.

Der Raps wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, nicht zu trockenen Böden. Diese sollten lehmig mit einem hohen Humusanteil sein.

Als Standort werden sonnige Plätze bevorzugt. Eine Anpflanzung im Halbschatten ist aber auch möglich.

 

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einer Wildblumenwiese in Frage. Da der Raps in ländlichen

Regionen zur Genüge vorhanden ist, kann von einer Kultivierung im Garten abgesehen werden. Da kommen genung andere Pflanzen in Frage.

Interessant sind hier eher die städtischen Gebiete, die nicht die schier endlos wirkenden, gelb blühenden Felder aufweisen. Hier ergibt die Integration in

den Garten durchaus Sinn. 

Von einer Kultivierung im Topf oder Kübel ist eher abzuraten. Die Terrasse oder der Balkon sind daher ungeeignete Standorte.

 

Nutzen für Wildbienen und weitere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu diese benötigt werden? Das erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Raps eine echte Alternative ist. Und das nicht nur aufgrund seines Aussehens,

sondern vor allem seines Nutzens wegen.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen, nicht heimischen Pflanzen. Denn diese findet man des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und

Terrassen. Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.