Bewertung: sehr gut

 

Nektar: 4
Pollen: 4

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Bezugsquellen* (Samen)

NaturGartenSamen – LINK

Etsy – LINK

Templiner Kräutergarten – LINK

Amazon – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Onobrychis viciifolia

Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütler

Pflanzenart: Staude, Kraut

Verwendung: Wildblumenwiese, Balkon- und Terrassenpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, trockenheitsresistent

max. Höhe: 80 cm

max. Breite: 60 cm

Blühfarbe: rosa, weiß

Blühzeitraum: Mai – Juli

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig

Nährstoffeigenschaften: kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: mäßig trocken, trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia)!

 

Die Saat-Esparsette ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen

Die Pflanze wird auch Futter-Esparsette genannt. Andere Namen konnten nicht recherchiert werden.

 

Natürliches Vorkommen

Das Ursprungsgebiet der Pflanze ist der Mittelmeerraum. Im 18. Jhrdt. wurde sie als Futterpflanze nach Mitteleuropa gebracht. Von den

Anbaugebieten begann anschließend ihre teilweise Verwilderung. Sie kommt daher auch heute in der Natur zerstreut vor und besiedelt vorrangig

Kalk-Magerrasen, Halbtrockenrasen, lichte Trockengebüsche, Wegränder und Böschungen.

 

Verwendung

Die Pflanze ist eine Trockenfutterpflanze, welche über einen hohen Eiweiß- und Vitamingehalt verfügt. Zudem gilt sie als Bodenverbesserer

und wird aus diesem Grund häufig angepflanzt. Die Blätter werden zudem auch in der Küche verwendet. Sie finden Anwendung in

Kräutermischungen oder als Tee.

 

Giftigkeit

Die Saat-Esparsette ist entsprechend der Ausführungen zur Verwendung als nicht giftig eingestuft.

 

Die Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia) im Garten

Im Grunde ist diese Pflanze eine eher unbekannte Pflanze, denn man sieht sie nicht gerade häufig in deutschen Gärten.

Das ist auch kein Wunder, denn ihr Ursprungsgebiet ist der Mittelmeerraum.

Weiterhin ist sie eben auch nicht die typische Pflanze, die sich Gärtner in ihren Garten holen.

Dabei hat sie optisch einiges zu bieten. Die Staude kann ein echter Hingucker in jedem Garten sein.

Mit ihren wunderschönen rosa-weißen Blüten kann der Schmetterlingsblütler so manches Gärtnerherz höher schlagen lassen.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf lehmigen, kalkhaltigen Böden. Diese können auch gern mal trocken sein.

Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 80 cm und Wuchsbreiten von bis zu 60 cm.

Eine Anwendung kommt vorrangig auf der Wildblumen- bzw. Wildkräuterwiese in Frage.

Eine Anpflanzung bzw. Aussaat im Kübel oder Balkonkasten ist möglich, daher ist sie auch für Balkone und Terrassen sehr gut geeignet.

 

Nutzen für Wildbienen und weitere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Vor allem für polylektische Arten kann sie dabei eine echte Hilfe sein.

Wozu diese benötigt werden? Das erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, die Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia) ist aufgrund ihres Aussehens und ihres Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.