Bewertung: gut

 

Nektar: 3
Pollen: 2

Bezugsquellen (Pflanzen)

Bezugsquellen (Samen)

Etsy – LINK

Templiner Kräutergarten – LINK

Amazon – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Echium plantagineum

Pflanzenfamilie: Raublattgewächse

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeet, Wildblumenwiese

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 60 cm

max. Breite: 60 cm

Blühfarbe: blau, rosa, violett

Blühzeitraum: Juni – September

Lebenszyklus: einjährig; zweijährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: steinig, kiesig, sandig, lehmig, humusarm

Nährstoffeigenschaften: nährstoffarm, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: trocken, mäßig trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, giftig, windunempfindlich


 

Der Wegerichblättrige Natternkopf ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Eine Weitere im Pflanzenfinder vorhandene Natternkopfart ist der Gewöhnliche Natternkopf, den Sie hier finden.

 

Name

Die Pflanze wird auch Wegerich-Natternkopf genannt. Eine weitere historische Bezeichnung aus dem 19. Jahrhundert ist Ochsenmaul.

 

Wegerichblättriger Natternkopf im Garten

Im Grunde ist er wahrscheinlich eine eher unbekannte Pflanze, denn nur Naturgartenfans und Insektenförderen dürfte er bekannt sein.

Doch diese Pflanze hat echt einiges zu bieten:

Die Staude ist durchaus ein Hingucker im naturnahen Garten. Mit seinen blau-rosa-violetten Blüten kann das Raublattgewächs so manches

Gärtnerherz höher schlagen lassen.

Die Pflanze wächst eher auf nährstoffarmen als zu nährstoffreichen Böden. Diese sollten lieber trocken als zu feucht sein.

Ein sonniger Standort ist auf jeden Fall zu bevorzugen, wobei eine Anpflanzung auch im Halbschatten möglich ist.

Eine Anwendung kommt vorrangig auf dem Staudenbeet oder auf der Wildblumenwiese in Frage.

Aber auch für Balkone und Terrassen ist der Wegerichblättrige Natternkopf geeignet. Er lässt sich ohne Probleme in einem tiefen Kübel

anpflanzen oder aussäen.

 

Giftigkeit

In einigen Teilen der Welt, wie zum Beispiel Australien, gilt die Art als invasiv. Ein Grund dafür ist, dass die Pflanze giftig für Pferde ist.

Aufgrund der Anspruchlosigkeit wächst sie zum Beispiel bei trockenen Bedingungen besser als vergleichbare Weidepflanzen und wird so

von den Tieren aufgenommen und kann zum Tod führen.

Früher galt ein Verzehr für Menschen als unbedenklich. Neuere Untersuchungen raten jedoch eindeutig davon ab, die Pflanze oder Teile dieser

zu sich zu nehmen.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu diese benötigt werden? Das erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, der Wegerichblättrige Natternkopf ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.