⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆


Bewertung: 6,5 / 10 ⭐

 

Nektar: 1/4
Pollen: 2/4

Bezugsquellen* (Pflanzen)

n.v.

Bezugsquellen* (Samen)

Templiner Kräutergarten – LINK

Weberseeds – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Tripleurospermum inodorum

Pflanzenfamilie: Korbblütler

Pflanzenart: Blume, Kraut

Verwendung: Wildblumenwiese, Balkon- und Terrassenpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 80 cm

max. Breite: 40 cm

Blühfarbe: weiß, gelb

Blühzeitraum: Juli – Oktober

Lebenszyklus: einjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, sandig, tonig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkarm, stickstoffreich

Feuchteeigenschaften: frisch, mäßig trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, nicht stark giftig, windunempfindlich


⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)


Geruchlose Kamille (Tripleurospermum inodorum)

 

Geruchlose Kamille ist eine heimische Wildpflanze, die vor allem auf Wildblumenwiesen und naturnahen Flächen anzutreffen ist. Besonders ihre lange Blütezeit und der Nutzen für Insekten machen sie für viele Gärten interessant.

Eine bekannte Alternative im Pflanzenfinder ist die Echte Kamille, die vor allem als Heilpflanze bekannt ist. Auch die Margerite ähnelt ihr optisch und eignet sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen.


Alternative Namen und Namensherkunft

Die Geruchlose Kamille besitzt mehrere alternative Bezeichnungen, die meist auf ihre Ähnlichkeit zur Echten Kamille zurückzuführen sind. Besonders der fehlende typische Kamillenduft ist für die Namensgebung entscheidend.

Die Pflanze wird auch genannt:

  • Duftlose Kamille
  • Falsche Kamille
  • Falsche Strandkamille

Der botanische Name lautet Tripleurospermum inodorum. Der Zusatz „inodorum“ bedeutet sinngemäß „geruchlos“ und beschreibt damit eine der wichtigsten Eigenschaften der Pflanze.


Natürliches Vorkommen

Die Geruchlose Kamille ist in weiten Teilen Europas verbreitet und zählt in Deutschland zu den heimischen Pflanzenarten. Besonders auf nährstoffreichen Ruderalflächen und Äckern ist sie häufig anzutreffen.

Typische Standorte sind:

  • Äcker
  • Brachflächen
  • Wegesränder
  • Ruderalflächen

Die Pflanze wächst bevorzugt auf:

  • nährstoffreichen Böden
  • frischen bis mäßig trockenen Standorten
  • sonnigen Flächen

Im Nordosten Deutschlands kommt sie teilweise etwas seltener vor.

👉 Nach Rote Liste Zentrum gilt die Art derzeit als „nicht gefährdet“.


Verwendung und Giftigkeit

Die Geruchlose Kamille gilt als nicht stark giftig und stellt für Menschen oder Haustiere normalerweise kein größeres Problem dar. Eine klassische Nutzung als Heilpflanze wie bei der Echten Kamille ist hingegen kaum bekannt.

Giftigkeit:

  • nicht stark giftig

Verwendung:

  • Wildblumenwiese
  • naturnahe Gärten
  • Balkon- und Terrassenpflanze
  • Kübelpflanzung

Besonders ihr ökologischer Nutzen für Insekten macht die Pflanze interessant für naturnahe Gartenkonzepte.


Geruchlose Kamille – Standort und Verwendung im Garten

Damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann, bevorzugt sie sonnige Standorte und durchlässige Böden. Vor allem auf lockeren und nährstoffreichen Untergründen wächst sie besonders zuverlässig.

Standort

  • Sonne bis Halbschatten

Boden

  • sandig, lehmig oder tonig
  • humusreich
  • nährstoffreich und durchlässig

Blüte und Blütezeit

  • weiße Zungenblüten mit gelber Mitte
  • Juli bis Oktober

Die korbartigen Blüten mit ihrer weißen Färbung erinnern stark an die Echte Kamille und sorgen über viele Monate hinweg für eine natürliche Optik im Garten.

Wuchs

  • Höhe: bis ca. 80 cm
  • Breite: bis ca. 40 cm
  • locker und aufrecht wachsend

Verwendungsmöglichkeiten

  • Wildblumenwiese
  • Wildkräuterwiese
  • Balkon und Terrasse
  • Kübelpflanzung

Durch ihre unkomplizierte Selbstaussaat kann sich die Pflanze an geeigneten Standorten dauerhaft etablieren.


Geruchlose Kamille – Winterhärte (USDA-Zone)

Die Geruchlose Kamille ist eine einjährige Pflanze und daher nicht winterhart. Nach der Samenreife stirbt sie im Herbst normalerweise ab.

  • einjährig
  • keine USDA-Zone relevant

Lässt man die Pflanze über den Winter stehen, kann es durch die natürliche Selbstaussaat häufig zu einer erneuten Ansiedlung im Folgejahr kommen.


Geruchlose Kamille – Nutzen für Bienen bzw. Insekten im Allgemeinen

Für viele heimische Insektenarten stellt die Geruchlose Kamille eine zusätzliche Nahrungsquelle dar. Besonders ihre lange Blütezeit bis in den Herbst hinein macht sie ökologisch interessant.

  • Nektar: 1/4
  • Pollen: 2/4

Besucher:

  • Wildbienen
  • Honigbienen
  • Schwebfliegen
  • Käfer

Die Kombination aus Pollenangebot und langer Blühdauer unterstützt verschiedene Insektenarten über mehrere Monate hinweg.


Fazit

Die Geruchlose Kamille überzeugt durch ihre pflegeleichte Art, die lange Blütezeit und ihren Nutzen für zahlreiche Insekten. Besonders für Wildblumenwiesen und naturnahe Pflanzungen ist sie eine wertvolle Ergänzung.


Kaufen

Samen der Geruchlosen Kamille sind bei verschiedenen Händlern erhältlich und lassen sich unkompliziert aussäen. Besonders für naturnahe Flächen eignet sich die Pflanze hervorragend.


FAQ

Ist Geruchlose Kamille bienenfreundlich?
Ja, die Pflanze bietet Nektar und Pollen für verschiedene Insektenarten.

Wie lange blüht Geruchlose Kamille?
Die Blütezeit reicht meist von Juli bis Oktober.

Ist Geruchlose Kamille winterhart?
Nein, die Pflanze ist einjährig und stirbt nach der Samenbildung ab.

Kann sich die Pflanze selbst aussäen?
Ja, durch ihre natürliche Selbstaussaat erscheint sie häufig erneut im Folgejahr.

Ist die Pflanze giftig?
Diese Art gilt als nicht stark giftig.


Bedeutung heimischer Pflanzen

Heimische Pflanzen wie diese hier leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. Besonders ihre Anpassung an regionale Bedingungen macht sie ökologisch wertvoll.

  • Förderung der Artenvielfalt
  • Unterstützung heimischer Insekten
  • naturnahe Gartengestaltung
  • stabile Lebensräume