Bewertung: gut

 

Nektar: 0
Pollen: 3

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Gaissmayer – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Starkezwiebeln – LINK

Amazon.de – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Anemone nemorosa

Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Balkon- und Terrassenpflanze, Bodendecker, Unterpflanzung

Standort: Schatten, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 20 cm

max. Breite: 25 cm

Blühfarbe: rosa, weiß

Blühzeitraum: Februar bis April

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: mäßig nährstoffreich, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, giftig, windunempfindlich


 

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)!

 

Das Buschwindröschen ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Das Buschwindröschen wurde um das Jahr 1500 unter dem Namen „regen würmlin“ zum Ersten mal genannt.

Ein weiterer Name dieser Zeit war „Weiß waldhenle“. Die genaue Bedeutung des Namens ist aber leider nicht recherchierbar.

Heute kennt man es auch als Hexen- oder Geissenblume. Der wissenschaftliche Name lautet „Anemone nemorosa“.

 

Natürliches Vorkommen

Die Pflanze ist in Mitteleuropa bzw. in Deutschland öfters anzutreffen.

Sie wächst vorrangig in sommergrünen Laubwäldern (z. B. Buchen-Mischwäldern oder Eichen-Hainbuchenwäldern) sowie in Gebüschen.

 

Verwendung

Es ist eine alte Heilpflanze, welche verschiedene Anwendungen finden kann. Behandelt werden zum Beispiel Beschwerden der Magengegend.

Weiterhin wird der Pflanze nachgesagt, gegen Rheuma oder bei Regelschmerzen zu helfen.

 

Giftigkeit

Das Buschwindröschen ist in allen Teilen giftig. Eine Anwendung bedarf deshalb auch spezifischer Fachkenntnisse und sollte nicht einfach so erfolgen.

Bei Berührungen kann es bereits zu Hautrötungen oder Blasenbildungen kommen, weshalb bei Kleinkindern besondere Vorsicht geboten ist.

Der Verzehr kann noch ernsthaftere, gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.

Für Tiere können frische Buschwindröschen ebenfalls stark giftig sein.

Haustiere wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Hasen sollten es nicht frisch verzehren.

 

Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) im naturnahen Garten

Im Grunde ist es eine eher bekannte Pflanz, da es in der Natur noch recht häufig zu sehen ist.

Im Frühjahr bildet es in den Wäldern weiße Teppiche aus, die Viele von uns schon einmal gesehen haben dürften.

Auch im Garten kann es eine gute Figur machen. Mit seinen schönen weißen Blüten kann das Hahnenfußgewächs auch optisch erfreuen.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf mäßig nährstoffreichen, humusreichen Böden. Sie hat dabei einen eher hohen Wasserbedarf.

Bevorzugt werden halbschattige bis schattige Plätze.

Es erreicht Wuchshöhen von bis zu 20 cm, wohingegen in der Breite bis zu 25 cm erzielt werden können.

Der Wuchs ist dabei natürlich stark vom Standort abhängig und kann variieren.

 

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten als bodendeckende Unterpflanzung von Laubbäumen in Frage.

Eine Anpflanzung bzw. Aussaat im Kübel kann auch in Betracht gezogen werden. Aus diesem Grund ist die Integration auf den Balkon oder die

Terrasse möglich.

 

Nutzen für Wildbienen und andere heimische Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Pollen.

Wozu dieser benötigt wird? Das erfahrt Ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet Ihr auf Wikipedia.