⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆☆


Bewertung: 5,5 / 10 ⭐

 

Nektar: 1/4
Pollen: 2/4

Bezugsquellen (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich – LINK

Bezugsquellen (Samen)

Jelitto – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Kalimeris incisa

Pflanzenfamilie: Korbblütler

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeete, Balkon- und Terrassenpflanze, Steingarten

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: normal

max. Höhe: 80 cm

max. Breite: 50 cm

Blühfarbe: violett

Blühzeitraum: Juni – September

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: frisch, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)


Schönaster (Kalimeris incisa)

 

Die Schönaster (Kalimeris incisa) ist eine dekorative Staude aus der Familie der Korbblütler, die mit ihren zarten violett-blauen Blüten besonders im Sommer viele Gärten schmückt. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Ostasien, wo sie in Japan, Korea und China verbreitet ist. In unseren Gärten wird sie vor allem wegen ihrer langen Blütezeit, ihrer pflegeleichten Eigenschaften und ihrer dezenten Schönheit geschätzt.

Im Gegensatz zu klassischen Astern wirkt die Schönaster oft etwas filigraner. Ihre zahlreichen kleinen Blüten erscheinen über mehrere Monate hinweg und bringen so Farbe und Struktur in Staudenbeete oder naturnahe Pflanzungen.

Weitere interessante Korbblütler, die ebenfalls im Pflanzenfinder zu finden sind, sind beispielsweise:


Alternative Namen und Namensherkunft der Schönaster

Neben dem gebräuchlichen Namen Schönaster existieren weitere Bezeichnungen für diese Staude.

Dazu gehören unter anderem:

  • Japanische Aster

  • Großblütige Schönaster

Der botanische Name Kalimeris incisa stammt aus dem Griechischen. Der Begriff „Aster“ bedeutet „Stern“ und beschreibt die typische sternförmige Blütenstruktur, die viele Vertreter der Korbblütler besitzen.


Natürliches Vorkommen 

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Ostasien und ist dort in mehreren Regionen verbreitet.

Typische natürliche Standorte sind:

  • Wiesen

  • offene Waldränder

  • lichte Gebüschbereiche

In Mitteleuropa kommt die Pflanze nicht natürlich vor. Sie wird jedoch seit längerer Zeit als Zierpflanze kultiviert und gilt nicht als invasive Art.

Das bedeutet, dass sie sich zwar gelegentlich selbst aussäen kann, jedoch keine heimischen Pflanzenarten verdrängt.


Verwendung und mögliche Giftigkeit

Die Schönaster wird hauptsächlich als Zierpflanze genutzt. Besonders beliebt ist sie aufgrund ihrer langen Blütezeit und ihrer relativ unkomplizierten Pflege.

Typische Einsatzmöglichkeiten im Garten sind:

  • Staudenbeete

  • Steingärten

  • naturnahe Gartenbereiche

  • Kübelpflanzungen auf Balkon oder Terrasse

Zur Giftigkeit der Schönaster existieren unterschiedliche Angaben. Einige Quellen bezeichnen sie als ungiftig, andere als leicht giftig. Aus Vorsicht sollte die Pflanze daher nicht verzehrt werden.

Eine medizinische oder kulinarische Nutzung ist nicht bekannt.


Die Schönaster im Garten

Auch wenn viele Gartenfreunde klassische Astern kennen, ist die Schönaster noch vergleichsweise selten in deutschen Gärten zu finden. Dabei kann sie eine sehr attraktive Ergänzung für naturnahe Pflanzungen sein.

Mit ihren violettfarbenen Blüten sorgt sie im Sommer für einen lockeren, natürlichen Eindruck im Garten.

Standort

Die Schönaster wächst am besten an:

  • sonnigen Standorten

  • halbschattigen Plätzen

Je sonniger der Standort ist, desto reicher fällt in der Regel die Blüte aus.

Boden

Der Boden sollte folgende Eigenschaften besitzen:

  • humusreich

  • nährstoffreich

  • durchlässig

  • frisch bis leicht feucht

Wichtig ist vor allem eine gute Drainage, denn Staunässe verträgt die Pflanze nicht.

Wuchs

Unter günstigen Bedingungen erreicht die Schönaster:

  • bis zu 80 cm Höhe

  • etwa 50 cm Breite

Die tatsächliche Größe kann jedoch je nach Standortbedingungen variieren.


Schnitt und Pflege der Schönaster

Die Pflanze gilt insgesamt als pflegeleichte Staude.

Für die Pflege empfiehlt sich:

  • Rückschnitt erst im stabilen Frühjahr, um Insekten Überwinterungsmöglichkeiten zu bieten

  • gelegentliches Entfernen verblühter Blüten, um die Blütezeit zu verlängern

  • bei längeren Trockenperioden zusätzliche Bewässerung

Da es sich um eine mehrjährige Staude handelt, treibt die Pflanze im Frühjahr wieder zuverlässig aus.


Winterhärte

Die Schönaster ist relativ robust gegenüber niedrigen Temperaturen.

Sie gilt als winterhart bis etwa -25 °C bis -30 °C und entspricht damit etwa der USDA-Klimazone 5.

Ein zusätzlicher Winterschutz ist normalerweise nicht notwendig.


Nutzen für Wildbienen und Insekten

Auch wenn ihr Nektarwert eher moderat ist, besitzt die Schönaster dennoch eine gewisse Bedeutung für verschiedene Insekten.

Ihre Blüten werden unter anderem besucht von:

  • Wildbienen

  • Honigbienen

  • Schwebfliegen

  • verschiedenen Käferarten

Die Pflanze bietet:

  • Nektar

  • Pollen

Vor allem während der Sommermonate kann sie somit einen Beitrag zur Nahrungsversorgung von Bestäubern leisten.


Fazit: Schönaster im naturnahen Garten

Die Schönaster ist eine attraktive Sommerstaude, die mit ihren zahlreichen Blüten für lange Zeit Farbe in den Garten bringt.

Besonders geeignet ist sie für:

  • Staudenbeete

  • Steingärten

  • naturnahe Pflanzungen

  • Balkon- oder Kübelpflanzungen

Auch wenn sie keine heimische Pflanze ist, kann sie dennoch eine ergänzende Nahrungsquelle für Insekten darstellen.


Schönaster kaufen

Die Schönaster ist zwar keine der bekanntesten Gartenpflanzen, dennoch ist sie relativ gut erhältlich.

Bezugsquellen sind unter anderem:

  • Online-Staudengärtnereien

  • spezialisierte Pflanzenversender

  • teilweise Saatgutshops

Im Baumarkt oder Gartencenter ist sie dagegen eher selten zu finden.

Grundsätzlich lohnt es sich außerdem, Pflanzen bei regionalen Staudengärtnereien zu kaufen.


FAQ zur Schönaster

Ist die Schönaster winterhart?
Ja. Die Staude gilt als winterhart bis etwa -25 °C bis -30 °C (USDA-Zone 5).

Ist die Schönaster bienenfreundlich?
Die Pflanze bietet Nektar und Pollen, hat jedoch nur eine mittlere Bedeutung für Bestäuber.

Kann man die Schönaster im Kübel halten?
Ja, eine Kübelpflanzung auf Balkon oder Terrasse ist problemlos möglich.


Bedeutung heimischer Wildpflanzen für die Tierwelt

Auch wenn Zierpflanzen wie diese hier von Insekten genutzt werden, sind heimische Wildpflanzen für unsere Tierwelt meist deutlich wertvoller.

Viele Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sind im Laufe der Evolution auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. Nur diese können ihnen geeignete Nahrung oder Raupenfutter bieten.

Deshalb empfiehlt es sich im naturnahen Garten immer, einen großen Anteil heimischer Pflanzenarten zu verwenden. Sie unterstützen:

  • Wildbienen

  • Schmetterlinge

  • Käfer

  • zahlreiche weitere Insektenarten

und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.