Bewertung: gut

 

Nektar: 2
Pollen: 3

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Etsy – LINK

Saatkontor – LINK

Jelitto – LINK

Amazon – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Helleborus niger

Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeete, Balkon- und Terrassenpflanze, Bodendecker, Unterpflanzung

Standort: Schatten, Halbschatten

Wasserbedarf: normal, hoch

max. Höhe: 30 cm

max. Breite: 30 cm

Blühfarbe: rosa, weiß

Blühzeitraum: Januar – März

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig, stickstoffarm

Feuchteeigenschaften: frisch, mäßig feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, wintergrün, giftig, windunempfindlich


 

Die Schwarze Nieswurz ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Eine andere Art dieser Gattung ist die Stinkende Nieswurz, welche hier zu finden ist.

 

Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft

Die Schwarze Nieswurz (Helleborus niger) wird auch Schneerose oder hauptsächlich Christrose genannt.

Der Name Nieswurz kommt daher, dass das geriebene Pulver der unterirdischen Pflanzenteile einen Niesreiz auslösen kann.

 

Verwendung

Die Pflanze zählt als alte Gift- und Heilpflanze. Erwähnt wurde sie bzw. die Christrosen im Allgemeinen bereits durch Hippokrates oder

Hildegard von Bingen. Die Christrosen wurde ca. ab dem 16. Jahrhundert als Heilpflanzen in Gärten gezogen.

Der pulverisierte Wurzelstock wurde als Herzmittel oder Harntreibendes Medikament eingesetzt.

 

Giftigkeit

Diese Pflanze sowie alle Nieswurzarten sind stark giftig. Eine Anwendung wird daher heutzutage nicht mehr vorgenommen.

Tips bei einer Vergiftung und weitere Informationen zur Giftigkeit werden auf Heilkräuter.de gegeben.

 

Die Schwarze Nieswurz im Garten

Diese Pflanze dürfte Vielen von uns bekannt sein, bzw. sollte sie fast jeder schon einmal gesehen haben. Der Grund dafür ist, dass sie in

vielen Gärten bereits fester Bestandteil ist. Und das mit Sicherheit zurecht.

Mit ihren schönen weißen Blüten bringt das Hahnenfußgewächs durch seine frühe Blütezeit die ersten Farbtupfer in den Garten.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, humusreichen Böden an einem halbschattigen bzw. schattigen Standort.

Der Boden sollte eher feucht, aber auf jeden Fall durchlässig sein.

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einem Staudenbeet, als Unterpflanzung oder Bodendecker in Frage.

Eine Ansaat oder Anpflanzung im Kübel oder Balkonkasten ist denkbar, weshalb auch die Integration auf die Terrasse oder den Balkon möglich ist.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insekten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Gerade für die früh startenden Hummelköniginnen ist sie dabei eine echte Hilfe.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das wird im Abschnitt Lebensweise näher beschrieben.

Kurzum, die Schwarze Nieswurz ist aufgrund ihres Aussehens und ihres Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.