Bewertung: mittel

 

Nektar: 1
Pollen: 1

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Gärtnerei Strickler – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

NaturGartenSamen – LINK

Etsy – LINK

Templiner Kräutergarten – LINK

Saatgut-Vielfalt – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Bellis perennis

Pflanzenfamilie: Korbblütler

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeete, Wildblumenwiese, Balkon- und Terrassenpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 20 cm

max. Breite: 20 cm

Blühfarbe: gelb, rosa, weiß

Blühzeitraum: März – Oktober

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, tonig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich

Feuchteeigenschaften: frisch


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, wintergrün, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

Das Gänseblümchen ist ein echter Dauerblüher.

 

Es ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Die Pflanze wird auch Ausdauerndes Gänseblümchen, Mehrjähriges Gänseblümchen, Maßliebchen, Tausendschön oder Monatsröserl

genannt. In der Schweiz ist es auch unter dem Namen Margritli bekannt, was so viel wie kleine Margerite bedeutet.

Der Name leitet sich von den „Gänsen“ ab. Dazu gibt es mehrere Theorien. Die Blütenblätter sollen an das Gefieder erinnern, die Tiere

fressen sie gern etc. . Eindeutig ist das aber nicht geklärt.

 

Natürliches Vorkommen

In der Natur kann man das Gänseblümchen eigentlich auf allen Wiesenflächen beobachten. Es ist dabei in fast ganz Europa verbreitet und eine

der bekanntesten Pflanzen auf unserem Kontinent.

 

Verwendung

Gänseblümchenblüten werden als Heilmittel bei Hauterkrankungen, bei schmerzhafter oder ausbleibender Regelblutung, Kopfschmerzen,

Schwindelanfällen und Schlaflosigkeit sowie zur Hustenlösung verwendet.

Die Pflanze ist essbar. Eine Anwendung kommt daher in Salaten in Frage.

 

Das Gänseblümchen im Garten

Eine gezielte Ansiedelung des Gänseblümchens wird in den meisten Gärten wohl nicht nötig sein. Normalerweise siedelt sich diese

Pflanze von selbst an.

Das Gänseblümchen wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, eher frischen Böden. Diese sollten lehmig-tonig mit einem hohen Humusanteil sein.

Ebenso muss eine Wasserdurchlässigkeit gewährleistet sein. Als Standort werden sonnige bis halbschattige Plätze bevorzugt.

 

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einem Beet oder der Wildblumenwiese in Frage.

Eine Kultivierung im Topf oder Kübel ist auf jeden Fall möglich. Aus diesem Grund kann man das Gänseblümchen auch auf den Balkon oder die

Terrasse integrieren.

 

Nutzen für Wildbienen und weitere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu diese benötigt werden? Das erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gänseblümchen eine echte Alternative ist. Und das nicht nur aufgrund seines Aussehens,

sondern vor allem seines Nutzens wegen.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen, nicht heimischen Pflanzen. Denn diese findet man des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen

und Terrassen.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.