⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆
Bewertung: 6,4 / 10 ⭐
Nektar: 3/4
Pollen: 1/4
Bezugsquellen* (Pflanzen)
Pflanzmich.de – LINK
Baumschule Horstmann – LINK
Bezugsquellen* (Samen)
Saatgut-Vielfalt – LINK
Amazon – LINK
Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften
Name botanisch: Nepeta x fassenii
Pflanzenfamilie: Lippenblütler
Pflanzenart: Staude, Kraut
Verwendung: Steingarten, Blumenbeet, Balkon- und Terrassenpflanze
Standort: Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf: gering, trockenheitsresistent
max. Höhe: 60 cm
max. Breite: 30 cm
Blühfarbe: violett, blau
Blühzeitraum: Mai – September
Lebenszyklus: mehrjährig
Bodeneigenschaften
Bodenart: kiesig, lehmig, humusreich
Nährstoffeigenschaften: mäßig nährstoffreich, kalktolerant
Feuchteeigenschaften: frisch bis trocken, wasserdurchlässig
weitere Eigenschaften
winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich
⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)
Hybrid-Katzenminze (Nepeta × faassenii)
Die Hybrid-Katzenminze ist eine beliebte Gartenstaude, die mit ihrer langen Blütezeit und ihrem hohen Zierwert überzeugt.
Besonders die violett-blauen Blütenstände und die gute Trockenheitsverträglichkeit machen sie für viele Gärten interessant.
Eine bekannte Alternative im Pflanzenfinder ist die heimische Echte Katzenminze, die ebenfalls viele Insekten anzieht. Auch der Lavendel eignet sich hervorragend für sonnige und trockene Standorte.
Alternative Namen und Namensherkunft
Die Hybrid-Katzenminze wird häufig auch als Blaue Katzenminze bezeichnet. Der botanische Name lautet Nepeta × faassenii.
Der Name Katzenminze stammt daher, dass der Duft der Pflanze auf viele Katzenarten eine starke Anziehungskraft ausübt. Besonders die ätherischen Duftstoffe in Blättern und Trieben sorgen für dieses Verhalten.
Der Zusatz „Hybrid“ verweist darauf, dass die Pflanze aus einer Kreuzung verschiedener Arten entstanden ist.
Natürliches Vorkommen
Da es sich bei der Hybrid-Katzenminze um eine gezielt entstandene Hybride handelt, existieren keine natürlichen Vorkommen in Deutschland.
Grundlage der Züchtung waren unter anderem:
- Nepeta racemosa
- Nepeta nepetella
Die Kreuzung wurde bereits im 19. Jahrhundert beschrieben und zählt heute zu den beliebtesten Katzenminzen im Gartenbereich.
Typische Eigenschaften der Pflanze sind:
- gute Trockenheitsverträglichkeit
- lange Blütezeit
- hohe Anpassungsfähigkeit
👉 Als Hybridpflanze gilt die Art nicht als heimisch.
Verwendung und Giftigkeit
Die Hybrid-Katzenminze gilt als nicht stark giftig und wird hauptsächlich als Zierpflanze verwendet. Eine klassische Nutzung als Heilpflanze konnte bislang nicht recherchiert werden.
Giftigkeit:
- nicht stark giftig
Verwendung:
- Zierstaude
- Insektenpflanze
- trockenheitsverträgliche Gartenpflanze
Besonders ihre lange und intensive Blüte macht die Pflanze für naturnahe Gärten attraktiv. Zudem eignet sie sich hervorragend zur Kombination mit anderen Staudenarten.
Durch ihren aromatischen Duft ist die Staude nicht nur bei Insekten beliebt, sondern oft auch für Katzen äußerst interessant.
Hybrid-Katzenminze – Standort und Verwendung im Garten
Damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann, bevorzugt sie sonnige und eher trockene Standorte. Besonders auf durchlässigen und lockeren Böden wächst die Staude zuverlässig und pflegeleicht.
Standort
- Sonne bis Halbschatten
Boden
- kiesig oder lehmig
- humusreich
- wasserdurchlässig
- kalktolerant
Blüte und Blütezeit
- violette bis blaue Blüten
- Mai bis September
Die zahlreichen kleinen Lippenblüten erscheinen über viele Monate hinweg und verleihen Beeten sowie Steingärten eine lebendige und natürliche Wirkung.
Wuchs
- Höhe: bis ca. 60 cm
- Breite: bis ca. 30 cm
- locker und buschig wachsend
Verwendungsmöglichkeiten
- Blumenbeet
- Steingarten
- Balkon und Terrasse
- Kübelpflanzung
Durch ihre ausgeprägte Trockenheitsverträglichkeit eignet sich die Pflanze besonders gut für sonnige und warme Gartenbereiche.
Hybrid-Katzenminze – Winterhärte (USDA-Zone)
Die Hybrid-Katzenminze gilt als winterhart und robust gegenüber Frost. Vor allem etablierte Pflanzen kommen mit niedrigen Temperaturen gut zurecht.
- USDA-Zone: 4–8
- winterhart bis etwa −30 °C
Wichtig ist vor allem ein gut durchlässiger Boden, damit im Winter keine Staunässe entsteht.
Hybrid-Katzenminze – Nutzen für Bienen bzw. Insekten im Allgemeinen
Für viele heimische Insektenarten stellt die Hybrid-Katzenminze eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Besonders ihre lange Blütezeit vom Frühjahr bis in den Spätsommer macht sie attraktiv.
- Nektar: 3/4
- Pollen: 1/4
Besucher:
- Wildbienen
- Honigbienen
- Hummeln
- Schmetterlinge
Die Staude wird während der Blütezeit intensiv besucht und zählt zu den beliebten Gartenpflanzen für insektenfreundliche Pflanzungen.
Fazit
Die Hybrid-Katzenminze überzeugt durch ihre lange Blütezeit, ihre Trockenheitsverträglichkeit und ihren Nutzen für zahlreiche Insektenarten. Besonders in sonnigen Gärten und Staudenbeeten sorgt sie für attraktive Farbakzente.
Kaufen
Pflanzen und Samen der Staude sind im Handel gut verfügbar und werden von vielen Gärtnereien angeboten. Besonders für sonnige und pflegeleichte Pflanzungen eignet sich die Art hervorragend.
FAQ
Ist Hybrid-Katzenminze bienenfreundlich?
Ja, die Pflanze bietet vor allem Nektar für zahlreiche Wildbienen und andere Insektenarten.
Wann blüht Hybrid-Katzenminze?
Die Blütezeit reicht überwiegend von Mai bis September.
Ist Hybrid-Katzenminze winterhart?
Ja, die Staude gilt als robust und ausreichend frosthart.
Warum mögen Katzen die Pflanze?
Bestimmte Duftstoffe wirken auf viele Katzenarten besonders anziehend.
Eignet sich die Pflanze für trockene Standorte?
Ja, die Staude verträgt Trockenheit ausgesprochen gut.
Bedeutung heimischer Pflanzen
Auch wenn Hybridpflanzen ökologisch interessant sein können, besitzen heimische Arten häufig einen noch höheren Nutzen für die regionale Tierwelt. Besonders heimische Wildpflanzen und Kräuter fördern stabile Lebensräume.
- Förderung der Artenvielfalt
- Unterstützung heimischer Insekten
- naturnahe Gartengestaltung
- widerstandsfähige Pflanzungen














