Bewertung: gut

 

Nektar: 2
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Gärtnerei Strickler – LINK

Gaißmayer – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

NaturGartenSamen – LINK

Templiner Kräutergarten – LINK

Jelitto – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Tanacetum corymbosum

Pflanzenfamilie: Korbblütler

Pflanzenart: Staude

Verwendung: Blumenbeete, Balkon- und Terrassenpflanze, Wildblumenwiese

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 120 cm

max. Breite: 50 cm

Blühfarbe: weiß, gelb

Blühzeitraum: Juni, Juli

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: frisch bis trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

Straußblütige Wucherblume (Tanacetum corymbosum)!

 

Die Straußblütige Wucherblume ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

Die Wucherblumen sind eine ca. 150 bis 160 Arten umfassende Pflanzengattung. Sie gedeihen in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel.

Eine nahe Verwandte der Straußblütigen Wucherblume ist das Mutterkraut, welches hier zu finden ist.

Zu dieser Pflanze besteht eine erhöhte Verwechslungsgefahr.

 

Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft

Ein alternativer Name für die Straußblütige Wucherblume (Tanacetum corymbosum) ist Gewöhnliche Straußmargerite.

Zudem ist auch der Name Winteraster in manchen Gegenden geläufig. Der wissenschaftliche Name lautet „Tanacetum corymbosum“.

Der Name resultiert mutmaßlich aus dem ausladenden Wuchs der Pflanze.

 

Natürliches Vorkommen

Die Pflanze kommt in Mitteleuropa bzw. in Deutschland verbreitet vor.

Sie wächst vorrangig in Trockenwäldern, in trockenen Gebüschen, auf Lichtungen, an Felshängen oder an Abhängen.

 

Verwendung und Giftigkeit

Die Wucherblume dient im Garten als Schnittblume. Eine Verwendung in der Heilmedizin konnte nicht recherchiert werden.

Die Pflanze zählt als nicht stark giftig.

 

Die Straußblütige Wucherblume (Tanacetum corymbosum) im Garten

Diese Pflanze dürfte den Meisten von uns nur von Bildern bekannt sein. Der Grund dafür ist, das sie eine doch eher unbekannte Pflanze ist.

Sie ist demensprechend auch selten in den Gärten unseres Landes zu sehen. Dabei kann sie für eben jene eine echte Bereicherung darstellen.

Mit den wunderschönen weiß-gelben Blüten kann der Korbblütler so manches Gärtnerherz erfreuen.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, humusreichen und kalkhaltigen Böden an einem sonnigen (bevorzugt) oder halbschattigen Standort.

Zudem kann der Boden auch gern etwas trockener sein. Wichtig ist die Wasserdurchlässigkeit, welche auf jeden Fall gegeben sein sollte.

Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 120 cm, wobei die Ausmaße des Wuchses stark standortabhängig sind und demenstprechend variieren können.

 

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einem Blumen- bzw. Staudenbeet oder auf einer Wildblumenwiese in Frage.

Eine Ansaat oder Anpflanzung im Kübel oder Balkonkasten ist möglich, weshalb auch die Integration auf die Terrasse oder den Balkon denkbar ist.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insekten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Vorrangig den polylektischen Arten ist die Pflanze dabei eine Hilfe.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das wird im Abschnitt Lebensweise näher beschrieben.

Kurzum, die Straußblütige Wucherblume (Tanacetum corymbosum) ist aufgrund ihres Aussehens und ihres Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet Ihr auf Wikipedia.