⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️☆☆☆☆
Bewertung: 6,0 / 10 ⭐
Nektar: 3
Pollen: 2
Bezugsquellen* (Pflanzen)
Achtung: keine Zuchtformen mit gefüllten Blüten bestellen
Baumschule Horstmann – LINK
Pflanzen Für Dich – LINK
Pflanzmich – LINK
Bezugsquellen* (Samen)
Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften
Name botanisch: Prunus serrulata
Pflanzenfamilie: Rosengewächse
Pflanzenart: Baum, Strauch Verwendung: Einzelstellung
Standort: Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf: normal, hoch
max. Höhe: 12 m
max. Breite: 8 m
Blühfarbe: rosa, weiß
Blühzeitraum: April, Mai
Lebenszyklus: mehrjährig
Bodeneigenschaften
Bodenart: lehmig, sandig, kiesig, humusreich
Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig
Feuchteeigenschaften: frisch, mäßig feucht, feucht, wasserdurchlässig
weitere Eigenschaften
winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich
⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)
Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata)
Die Japanische Blütenkirsche ist eine der beliebtesten Ziergehölze in Parks, Gärten und Städten.
Mit ihren auffälligen rosa Blüten ist sie ein klassisches Symbol für den Frühling und wird auch in Japan,
wo sie ihren Ursprung hat, während der Kirschblütenfeste („Hanami“) gefeiert.
Auch im Pflanzenfinder ist sie gelistet,
da sie während ihrer kurzen, aber intensiven Blütezeit vielen Insektenarten Nahrung bietet.
Weitere Vertreter der Rosengewächse, wie die Süßkirsche (Prunus avium)
und die Sauerkirsche (Prunus cerasus), sind ebenfalls wertvolle Insektenpflanzen.
Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft
Die Pflanze wird auch Orientalische Kirsche, Ostasiatische Kirsche oder Grannenkirsche genannt.
Der wissenschaftliche Name lautet Prunus serrulata.
Zu den bekanntesten Sorten gehören:
-
Nelkenkirsche (Prunus serrulata ‘Kanzan’)
-
Japanische Hängezierkirsche (Prunus serrulata ‘Kiku-shidare-zakura’)
-
Säulenzierkirsche (Prunus serrulata ‘Amanogawa’)
Der Begriff „Zierkirsche“ verweist auf die kirschähnlichen, aber ungenießbaren Früchte.
„Japanisch“ bezieht sich auf die ursprüngliche Heimat der Art.
Natürliches Vorkommen
Die Japanische Blütenkirsche ist in Japan, Korea und Teilen Chinas beheimatet.
In Mitteleuropa wird sie ausschließlich kultiviert und kommt nicht natürlich vor.
Eine Übersicht weltweiter Beobachtungen bietet Plantnet – Prunus serrulata.
Verwendung und Giftigkeit
Die Pflanze ist nicht giftig, jedoch nicht essbar – ihre Früchte sind bitter und sauer.
Eine medizinische oder heilkundliche Nutzung ist nicht bekannt.
Sie wird vor allem als Zierbaum in Gärten, Parks und an Straßenrändern gepflanzt,
wo sie durch ihre spektakuläre Blüte besticht.
Japanische Blütenkirsche im Garten
Die Japanische Blütenkirsche ist in vielen Gärten und Parks ein echter Blickfang.
Ihre dichten, rosafarbenen Blüten erscheinen im April und Mai, meist vor dem Laubaustrieb,
und verleihen jedem Standort eine fast märchenhafte Atmosphäre.
Der Baum bevorzugt sonnige, windgeschützte Lagen und nährstoffreiche, humose Böden,
die feucht, aber durchlässig sind.
Er kann bis zu 12 Meter hoch und 8 Meter breit werden,
ist jedoch in kleineren Sorten auch für Hausgärten geeignet.
Eine Pflanzung in Einzelstellung ist ideal, damit die Krone voll zur Geltung kommt.
Ist die Japanische Blütenkirsche winterhart?
Der Baum ist winterhart bis –20 °C und übersteht somit die Winter in Mitteleuropa problemlos.
Nur in sehr kalten Regionen oder bei Jungpflanzen kann ein leichter Winterschutz hilfreich sein.
Nutzen für Wildbienen und andere Insekten
Auch wenn die Pflanze keine heimische Art ist,
bietet sie während ihrer intensiven Frühlingsblüte reichlich Nektar (Stufe 3) und etwas Pollen (Stufe 2).
Sie wird besonders von polylektischen Arten wie Hummeln, Mauerbienen und Honigbienen besucht.
Durch ihre kurze, aber dichte Blütezeit liefert sie in der Übergangszeit zwischen Frühblühern
wie dem Winterjasmin und Obstbäumen wie der Süßkirsche wichtige Nahrung.
Allerdings ersetzt sie keine heimischen Gehölze,
sondern sollte als ergänzende Pflanze in bienenfreundlichen Gärten gesehen werden.
Mehr Informationen zur Art findest du auf Wikipedia – Prunus serrulata.
Japanische Blütenkirsche kaufen
Die Japanische Blütenkirsche ist in vielen Baumschulen und Gartencentern erhältlich,
sowohl als Hochstamm, Halbstamm oder Zierform.
Online führen sie unter anderem Baumschule Horstmann und Pflanzen Für Dich.
Ein regionaler Kauf ist empfehlenswert, da dort oft standortangepasste Sorten erhältlich sind.
Fazit: Japanische Blütenkirsche – Frühlingspracht für Gärten und Parks
Die Japanische Blütenkirsche (Prunus serrulata) ist eine wunderschöne, pflegeleichte Zierpflanze,
die mit ihren rosa Blüten im Frühling beeindruckt und gleichzeitig eine Nahrungsquelle für Wildbienen bietet.
Zwar ist sie nicht heimisch, aber ökologisch nützlich als ergänzender Frühblüher zwischen Winter- und Obstblüte.
Häufige Fragen (FAQ) zur Japanischen Blütenkirsche
Ist die Japanische Blütenkirsche giftig?
Nein, aber ihre Früchte sind ungenießbar.
Wann blüht die Pflanze?
Von April bis Mai, meist vor dem Laubaustrieb.
Wie groß wird die Japanische Blütenkirsche?
Bis zu 12 m hoch und 8 m breit.
Ist sie winterhart?
Ja, bis etwa –20 °C, in Mitteleuropa problemlos frostfest.
Ist sie bienenfreundlich?
Ja, sie bietet Nektar (3) und Pollen (2), ist aber nicht heimisch.














