Bewertung: gut

 

Nektar: 1
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Gaißmayer – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Etsy – LINK

Templiner Kräutergarten – LINK

Jelitto – LINK

Kräuter-und-Duftpflanzen.de – LINK

Amazon – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Aconitum napellus

Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse

Pflanzenart: Staude

Verwendung: Blumenbeete, Unterpflanzung

Standort: Halbschatten, Schatten

Wasserbedarf: hoch, normal

max. Höhe: 150 cm

max. Breite: 50 cm

Blühfarbe: violett, blau

Blühzeitraum: Juli, August

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, tonig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig, stickstoffreich

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, giftig, windunempfindlich


 

Blauer Eisenhut ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Achtung: Diese Pflanze ist stark giftig. Sie gilt als eine der giftigsten Pflanzen in Europa. Bereits Berührungen können

Vergiftungen hervorrufen. Die Einnahme in welcher Form auch immer kann tödlich sein. Bitte informieren Sie sich über ihre Wirkung

an der Stelle, an der Sie die Pflanze beziehen.

 

Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft

Alternative Namen für den Blauen Eisenhut sind zum Beispiel Fuchswurz, Giftkraut, Kappenblume, Sturmhut, Würgling und Ziegentod.

Der Name „Eisenhut“ leitet sich von der charakteristischen Blütenform der Pflanze ab.

 

Giftigkeit und Verwendung

Alle Pflanzenteile des Fingerhutes sind hochgiftig. Die Pflanze kann bei Menschen und Tier tödlich sein. Nichtsdestotrotz galt die Pflanze

bereits im Mittelalter als Heilpflanze. Auch heutzutage wird sie bzw. ihre Präparate bei Entzündungen oder chronischen Schmerzen eingesetzt.

Genauere Informationen zu diesem Thema gibt es auf Heilkräuter.de.

 

Blauer Eisenhut im Garten

Diese Pflanze dürfte den Meisten von uns nur von Bildern bekannt sein. Der Grund dafür ist natürlich die starke Giftigkeit, die eine Integration in die

meisten Gärten unseres Landes verhindert. Zu sehen ist der Blaue Eisenhut deshalb meist nur an natürlichen Standorten wie an Waldrändern, an

Waldwegen und auf Lichtungen im Gebirge. Er ist eine stark bedrohte Pflanzenart, welche in Bayern bereits auf der „Roten Liste“ steht.

Mit den wunderschönen blau-violetten Blüten kann das Hahnenfußgewächs aber auch im Garten eine gute Figur machen.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, humusreichen und kalkhaltigen Böden an einem halbschattigen bis schattigen Standort.

Zudem sollte der Boden feucht, aber auf jeden Fall durchlässig sein.

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einem Blumen- bzw. Staudenbeet oder als Unterpflanzung in Frage.

Eine Ansaat oder Anpflanzung im Kübel oder Balkonkasten ist nicht möglich, weshalb die Integration auf die Terrasse oder den Balkon leider ausscheidet.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insekten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Vorrangig den polylektischen Arten ist die Pflanze dabei eine Hilfe.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das wird im Abschnitt Lebensweise näher beschrieben.

Kurzum, Blauer Eisenhut ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.