⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆


Bewertung: 7,7 / 10 ⭐

 

Nektar: 3/4
Pollen: 2/4

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Die Nr.-01 – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Wildstauden.ch – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Trifolium montanum

Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütler

Pflanzenart: Kraut, Staude

Verwendung: Wildblumenwiese, Balkon- und Terrassenpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 40 cm

max. Breite: 30 cm

Blühfarbe: weiß

Blühzeitraum: Mai – August

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, tonig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: frisch bis trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)


Bergklee (Trifolium montanum)

 

Der Bergklee ist eine eher seltene heimische Wildstaude, die vor allem auf extensiv genutzten Wiesen und trockeneren Standorten vorkommt.

Besonders die weißen Blütenköpfe und der hohe ökologische Wert machen die Pflanze interessant für naturnahe Gärten.

Weitere Kleearten im Pflanzenfinder sind der Weißklee sowie der Rotklee, die ebenfalls sehr wichtige Nahrungspflanzen für Insekten darstellen.


Alternative Namen und Namensherkunft

Für den Bergklee sind kaum alternative deutsche Namen bekannt.

Der botanische Name lautet Trifolium montanum.

Der Begriff „Trifolium“ bedeutet sinngemäß „dreiblättrig“ und verweist auf die typischen dreigeteilten Blätter vieler Kleearten.

Der Zusatz „Berg“ beschreibt das bevorzugte natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze, da sie häufig in höheren und trockeneren Regionen vorkommt.


Natürliches Vorkommen

Der Bergklee ist in Deutschland vor allem in südlichen und mittleren Regionen verbreitet. In Österreich und der Schweiz tritt die Pflanze deutlich häufiger auf.

Typische Lebensräume sind:

  • Halbtrockenrasen
  • Trockenrasen
  • extensive Wiesen
  • sonnige Hanglagen

Die Pflanze bevorzugt:

  • kalkhaltige Böden
  • nährstoffreiche Untergründe
  • frische bis trockene Standorte

👉 Nach Rote Liste Zentrum steht die Art deutschlandweit auf der Vorwarnliste.

Besonders durch intensive Landwirtschaft und häufige Mahd gehen geeignete Lebensräume zunehmend verloren.


Verwendung und Giftigkeit

Der Bergklee gilt als nicht stark giftig und wird teilweise als Futterpflanze genutzt. Vor allem in artenreichen Heuwiesen und extensiven Grünflächen besitzt die Art eine gewisse Bedeutung.

Giftigkeit:

  • nicht stark giftig

Verwendung:

  • Futterpflanze
  • Wildblumenwiese
  • naturnahe Begrünung

Einigen Quellen zufolge werden der Pflanze außerdem traditionelle Heilwirkungen zugeschrieben, auch wenn diese heute kaum noch eine Rolle spielen.

Durch seine naturnahe Erscheinung eignet sich die Art besonders gut für extensive Pflanzungen.


Bergklee – Standort und Verwendung im Garten

Damit sich die Pflanze optimal entwickeln kann, bevorzugt sie sonnige und eher trockene bis frische Standorte. Besonders auf humusreichen und kalkhaltigen Böden wächst die Staude zuverlässig.

Standort

  • Sonne bis Halbschatten

Boden

  • lehmig oder tonig
  • humusreich
  • kalkhaltig
  • wasserdurchlässig

Blüte und Blütezeit

  • weiße Blüten
  • Mai bis August

Die kugeligen weißen Blütenköpfe erscheinen über viele Wochen hinweg und werden regelmäßig von Insekten besucht.

Wuchs

  • Höhe: bis ca. 40 cm
  • Breite: bis ca. 30 cm
  • locker und aufrecht wachsend

Verwendungsmöglichkeiten

  • Wildblumenwiese
  • Wildkräuterwiese
  • Balkon und Terrasse
  • naturnahe Pflanzungen

Vor allem auf extensiv gepflegten Flächen kommt die Pflanze besonders gut zur Geltung.


Bergklee – Winterhärte (USDA-Zone)

Der Bergklee gilt als robust und ausreichend winterhart für mitteleuropäische Bedingungen.

  • USDA-Zone: 5
  • winterhart bis etwa −30 °C

Ein zusätzlicher Schutz ist bei etablierten Pflanzen normalerweise nicht notwendig.


Bergklee – Nutzen für Bienen bzw. Insekten im Allgemeinen

Für zahlreiche heimische Insektenarten stellt der Bergklee eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Besonders die langen Blütezeiten und die nektarreichen Blüten machen die Pflanze interessant.

  • Nektar: 3/4
  • Pollen: 2/4

Besucher:

  • Wildbienen
  • Hummeln
  • Honigbienen
  • Schmetterlinge

Vor allem verschiedene Hummelarten nutzen die Blüten regelmäßig als Nahrungsquelle.


Fazit

Der Bergklee überzeugt durch seine naturnahe Erscheinung, seine lange Blütezeit und seinen Nutzen für zahlreiche Insektenarten. Besonders auf extensiven Wildblumenwiesen besitzt die heimische Pflanze einen hohen ökologischen Wert.


Kaufen

Samen und Pflanzen sind nur eingeschränkt erhältlich und werden hauptsächlich von spezialisierten Wildpflanzen-Gärtnereien angeboten. Für naturnahe Wiesenflächen eignet sich die Art besonders gut.


FAQ

Ist Bergklee bienenfreundlich?
Ja, die Pflanze liefert Nektar und zusätzlich etwas Pollen für verschiedene Insektenarten.

Wann blüht Bergklee?
Die Blütezeit reicht überwiegend von Mai bis August.

Ist Bergklee winterhart?
Ja, die heimische Staude gilt als robust und frosthart.

Welche Standorte bevorzugt die Pflanze?
Besonders sonnige und kalkhaltige Standorte werden bevorzugt.

Ist Bergklee heimisch?
Ja, die Art kommt natürlicherweise in Teilen Deutschlands vor.


Bedeutung heimischer Pflanzen

Heimische Wildpflanzen schaffen wichtige Lebensräume und unterstützen zahlreiche Tierarten. Besonders artenreiche Wiesenpflanzen besitzen einen hohen ökologischen Wert für Bestäuber und andere Insekten.

  • Förderung der Artenvielfalt
  • Unterstützung heimischer Wildbienen
  • naturnahe Gartengestaltung
  • Erhalt extensiver Lebensräume