Bewertung: gut

 

Nektar: 2
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Eggert – Baumschulen – LINK

Ebay – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Amazon – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Sambucus racemosa

Pflanzenfamilie: Schneeballgewächse

Pflanzenart: Strauch

Verwendung: Heckenpflanze, Einzelstellung, Unterpflanzung, Hangbepflanzung

Standort: Sonne, Halbschatten, Schatten

Wasserbedarf: hoch, normal

max. Höhe: 4 m

max. Breite: 3 m

Blühfarbe: grün, gelb, weiß

Blühzeitraum: April, Mai

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkarm, stickstoffreich

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, windunempfindlich, heimisch


 

Roter Holunder (Sambucus racemosa)!

 

Roter Holunder ist eine von momentan über 300 Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Er wird auch Hirsch-, Trauben- oder Berg-Holunder genannt. Der wissenschaftliche Name lautet "Sambucus racemosa". Der Name der Pflanze

resultiert augenscheinlich aus den Beeren, welche rot sind. Holunder entstammt dem althochdeutschen "Holuntar", welches so viel wie hohler,

heiliger oder gnädiger Baum bzw. Strauch bedeutet.

 

Natürliches Vorkommen

Der Rote Holunder kommt in Europa und Westasien vor, wo er bevorzugt in Wäldern, an Waldrändern oder auf Lichtungen wächst.

 

Verwendung und Giftigkeit

Die Beeren sind roh ungenießbar und leicht giftig. Im gekochten Zustand sind sie essbar und lassen zu Marmelade oder Sirup verarbeiten.

Einige Anregungen gibt es auf Chefkoch.de.

 

Roter Holunder (Sambucus racemosa) im Garten

Der Rote Holunder ist ein absoluter Allrounder und ein enorm wertvoller Strauch. Er ist für viele heimische Vogelarten Nist- und Futterplatz.

Eichelhäher oder Hausrotschwanz dienen die Beeren als Nahrung, um nur zwei Beispiele zu nennen. Tiere wie Igel oder Haselmaus finden im dichten

Gestrüpp einen Rückzugsort. Aber auch optisch weiß er zu überzeugen, denn seine gelb-grün-weißen Blüten sind ein echter Hingucker im

naturnahen Garten. Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, humosen Böden. Diese sollten nicht trocken sein. Er erreicht eine Wuchshöhe

von bis zu 4 m. Seine Breite kann bis zu 3 m betragen. Eine Anwendung kommt vorrangig als Heckenpflanze, Unterpflanzung oder in Einzelstellung in

Frage, wobei er auch auf einem Hang positioniert werden kann. Eine Anpflanzung im Kübel ist nicht möglich, weshalb die Integration auf den Balkon

oder die Terrasse nicht in Frage kommt.

 

Nutzen für (Wild)Bienen und andere Insektenarten

Die Pflanze zeichnet zudem noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu diese benötigt werden, dass erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, Roter Holunder (Sambucus racemosa) ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, welche des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.