Bewertung: ohne Wertung (keine Nektar- und Pollenwerte verfügbar)

 

Nektar: n.v.
Pollen: n.v.

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Pflanzmich.de – LINK

Ebay – LINK

Eggert Baumschule – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

n.v.


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Salix triandra Semperflorens

Pflanzenfamilie: Weidengewächse

Pflanzenart: Baum, Großstrauch

Verwendung: Hangbepflanzung, Heckenpflanze, Einzelstellung, Uferpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: hoch, verträgt

Staunässe

max. Höhe: 6 m

max. Breite: 4 m

Blühfarbe: gelb

Blühzeitraum: April bis Oktober

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, tonig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


 


Immerblühende Mandelweide (Salix triandra ‘Semperflorens’)

 

Die Immerblühende Mandelweide ist eine von über 500 Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder. Sie zählt zu den besonderen Gehölzen, da sie über einen außergewöhnlich langen Zeitraum Blüten hervorbringt und damit im Garten eine interessante Rolle einnehmen kann.

Als Großstrauch oder kleiner Baum überzeugt sie vor allem durch ihre lange Blühdauer und ihre gute Anpassungsfähigkeit an feuchte Standorte. Gerade in naturnahen Gärten mit Wasserbereichen kann sie eine spannende Ergänzung sein.

Weitere Weidenarten sind z.B. die Sal-Weide oder die Purpur-Weide, diese sind ebenfalls im Pflanzenfinder enthalten.


Alternative Namen und Namensherkunft

Für diese Sorte sind keine weit verbreiteten Trivialnamen bekannt.

Der botanische Name lautet Salix triandra ‘Semperflorens’:

  • Salix = Weide

  • triandra = botanische Artbezeichnung

  • Semperflorens = „immerblühend“

Der deutsche Name erklärt sich recht anschaulich:

  • „Mandel-“ → Blattform erinnert an Mandelbäume

  • „-weide“ → Zugehörigkeit zur Gattung der Weiden

  • „immerblühend“ → lange, wiederkehrende Blüte über Monate hinweg


Herkunft und natürliches Vorkommen

Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine Zuchtform der Mandelweide.

Die Stammart ist:

  • in Europa und Asien heimisch

  • typisch für feuchte Standorte

Die hier beschriebene Form kommt jedoch:

  • nicht natürlich vor

  • wird ausschließlich kultiviert


Verwendung und Eigenschaften

Die ursprüngliche Mandelweide wurde traditionell genutzt für:

  • Flechtarbeiten (Weidenruten)

  • Korbherstellung

Die kultivierte Form wird heute hauptsächlich verwendet als:

  • Ziergehölz

  • Strukturpflanze im Garten

Die Pflanze gilt als:

  • nicht stark giftig


Die Immerblühende Mandelweide im Garten

Dieses Gehölz ist eher selten in Gärten zu finden, kann aber besonders an passenden Standorten sehr überzeugend wirken.

Standort

Ideal sind:

  • sonnige Lagen

  • halbschattige Plätze

  • bevorzugt feuchte Bereiche

Boden

Der Boden sollte:

  • nährstoffreich

  • humos

  • dauerhaft frisch bis feucht

  • auch staunass verträglich

sein.

Wuchs

Typische Maße:

  • bis etwa 6 m Höhe

  • ca. 4 m Breite

Der Wuchs ist locker, strauchig bis baumartig.

Verwendung im Garten

Besonders geeignet ist sie für:

  • Uferbereiche

  • feuchte Senken

  • Hecken

  • Einzelstellung

  • Hangbefestigung

Für Balkon oder Terrasse ist sie nicht geeignet, da sie zu groß wird.


Immerblühende Mandelweide – Schnitt und Pflege

Wie viele Weiden ist auch dieses Gehölz sehr schnittverträglich.

Empfehlungen:

  • regelmäßiger Rückschnitt möglich

  • fördert einen kompakten Wuchs

  • auch stärkerer Rückschnitt gut verträglich

👉 Gesetzlicher Hinweis für Hecken (Deutschland):
Radikale Rückschnitte sind nur im Zeitraum
1. Oktober bis 28./29. Februar erlaubt.

Leichte Pflegeschnitte sind ganzjährig möglich, sofern keine Tiere gestört werden.


Winterhärte

Die Pflanze ist gut an unser Klima angepasst.

Sie gilt als:

  • winterhart bis etwa -25 °C

  • entspricht ungefähr USDA-Zone 5

Ein zusätzlicher Schutz ist nicht erforderlich.


Nutzen für Wildbienen und Insekten

Auch ohne konkrete Zahlen zeigt sich in der Praxis ein klarer Nutzen.

Die Pflanze bietet:

  • Nektar

  • Pollen

für verschiedene Insekten, darunter:

  • Wildbienen

  • Honigbienen

  • Hummeln

Besonders hervorzuheben ist:

  • die lange Blütezeit von April bis Oktober

  • dadurch kontinuierliches Nahrungsangebot

Zusätzlich kann sie:

  • Lebensraum bieten

  • teilweise auch als Raupenfutter dienen


Fazit Immerblühende Mandelweide

Die Immerblühende Mandelweide ist ein interessantes Gehölz für spezielle Standorte.

Sie eignet sich besonders für:

  • feuchte Gartenbereiche

  • Uferzonen

  • naturnahe Pflanzungen

Ihr größter Vorteil liegt in der langen Blühdauer, die über viele Monate hinweg Nahrung für Insekten bereitstellt.


Kaufen

Diese spezielle Weidenform ist nicht überall erhältlich.

Bezugsquellen sind vor allem:

  • Online-Baumschulen

  • Spezialanbieter

  • Marktplätze

Ein Kauf bei regionalen Baumschulen ist – wenn möglich – empfehlenswert.


FAQ zur Immerblühenden Mandelweide

Ist die Immerblühende Mandelweide winterhart?
Ja, sie verträgt Temperaturen bis etwa -25 °C.

Wie groß wird die Immerblühende Mandelweide?
Sie kann bis zu 6 m hoch und etwa 4 m breit werden.

Wann darf man sie schneiden?
Stärkere Rückschnitte nur zwischen Oktober und Februar.

Ist sie für kleine Gärten geeignet?
Nur bedingt, da sie recht groß wird.

Ist die Immerblühende Mandelweide bienenfreundlich?
Ja, durch die lange Blütezeit ist sie eine gute Nahrungsquelle.


Bedeutung heimischer Gehölze für die Tierwelt

Auch wenn es sich hier um eine Zuchtform handelt, zeigt sich, wie wichtig Gehölze im Garten sind.

Sie bieten:

  • Nahrung (Nektar & Pollen)

  • Rückzugsorte

  • Struktur im Lebensraum

  • teils auch Raupenfutter

Ein vielfältiger Garten profitiert immer von einer Kombination aus heimischen Sträuchern, Stauden und Wildpflanzen.