Bewertung: gut

 

Nektar: 2
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Ebay – LINK

Bezugsquellen* (Samen)


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Salix cinerea

Pflanzenfamilie: Weidengewächse

Pflanzenart: Strauch

Verwendung: Hangbepflanzung, Heckenpflanze, Einzelstellung, Uferpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: hoch, verträgt Staunässe

max. Höhe: 5 m

max. Breite: 5 m

Blühfarbe: gelb

Blühzeitraum: März, April

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, kiesig, tonig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

Grauweide (Salix cinerea)!

 

Die Grauweide ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

Weitere Weidenarten sind die Sal-, die Silber– oder die Purpur-Weide.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Der Strauch wird auch Asch-Weide genannt. Die eigentlich korrekte Schreibweise ist Grau-Weide.

Der wissenschaftliche Name lautet „Salix cinerea“.

Der deutsche Name resultiert aus dem Erscheinungsbild der Pflanze. Dieses wirkt vor allem nach dem ersten Blattaustrieb gräulich.

 

Natürliches Vorkommen

Die Grauweide ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Eine Übersicht zu den Vorkommen in Deutschland findet Iht hier.

Sie wächst vorrangig auf nassen Wiesen, in Sümpfen und Mooren.

Weitere Vorkommen gibt es an stehenden und langsam fließenden Gewässern und in Gräben.

 

Verwendung und Giftigkeit

Die Pflanze ist nicht stark giftig. Bei uns in der Region wurde und wird sie vorrangig zur Ufer- und Böschungsbefestigung verwendet.

Die jungen Äste können zudem zum Flechten von Körben genutzt werden, so wie das bei anderen Weidenarten ebenfalls möglich ist.

 

Die Grauweide (Salix cinerea) im Garten

Grundsätzlich ist die Grauweide eine sehr bekannte Pflanze, zumindest im ländlichen Raum.

In vielen Dörfern findet man den Baum entlang von Bächen oder Flüssen. Sie kann jedoch auch für einen Garten eine echte Bereicherung sein.

Mit ihren schönen gelben Blüten kann das Weidengewächs aufgrund seiner sehr frühen Blütezeit die ersten Farbtupfer in denselbigen bringen.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, humosen Böden. Diese sollten unbedingt feucht sein.

Eine Wasserdurchlässigkeit muss nicht zwingend gegeben sein, denn sogar Staunässe wird vertragen.

Die Wuchshöhe kann bis zu 5 m, die Wuchsbreite bis zu 5 m betragen.

Das sind natürlich nur Richtwerte, denn die Ausmaße des Strauches sind standortabhängig und können variieren.

Diese Weidenart ist zudem absolut schnittverträglich, so dass sie auch klein gehalten werden kann.

 

Eine Anwendung kommt entsprechend der Bedingungen an den Standort vorrangig als Uferpflanze in Frage, insofern sich ein Bach durch

das Grundstück schlängelt.

Aber auch feuchte Stellen im Garten sind ein möglicher Standort.

Eine Anpflanzung im Kübel oder Balkonkasten ist nicht möglich, daher ist sie für Balkone und Terrassen ungeeignet.

 

Nutzen für (Wild)Bienen und weitere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Aufgrund ihrer sehr frühen Blütezeit ist sie eine enorm wichtige Pflanze für früh startende Arten.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das erfahrt Ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, die Grauweide (Salix cinerea) ist aufgrund ihres Aussehens und ihres Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen, nicht heimischen Pflanzen, die viel zu häufig in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet Ihr auf Wikipedia.