⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆☆


Bewertung: 5,5 / 10 ⭐

 

Nektar: 1
Pollen: 2

Bezugsquellen (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich – LINK

Bezugsquellen (Samen)

Templiner Kräutergarten – LINK

Amazon – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Achillea filipendulina

Pflanzenfamilie: Korbblütler

Pflanzenart: Staude, Kraut

Verwendung: Blumenbeete, Balkon- und Terrassenpflanze, Steingarten

Standort: Sonne

Wasserbedarf: gering, trockenheitsresistent

max. Höhe: 120 cm

max. Breite: 60 cm

Blühfarbe: gelb

Blühzeitraum: Juli – September

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: frisch bis trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)


Goldgarbe (Achillea filipendulina)

 

Die Goldgarbe (Achillea filipendulina) ist eine von mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.
Weitere bekannte Arten aus dieser Gattung sind unter anderem die Gewöhnliche Schafgarbe und die Edle Schafgarbe.


Alternative Namen und Namensherkunft

Die Goldgarbe wird auch Hohe Schafgarbe, Farnblättrige Schafgarbe oder Gelbe Schafgarbe genannt.
Der wissenschaftliche Name lautet Achillea filipendulina.

Der Gattungsname Achillea geht auf den griechischen Helden Achilles zurück, der die Pflanze laut Überlieferung zur Wundbehandlung nutzte.
Der Zusatz „Gold-“ verweist auf die auffällig gelben Blütenstände.


Natürliches Vorkommen

Die Goldgarbe ist nicht heimisch.
Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Kaukasusraum, in Teilen der Türkei, im Irak und im Iran.

In Deutschland kommt sie nicht natürlich vor, wird aber als Zierpflanze kultiviert und tritt vereinzelt verwildert auf.
Eine Gefährdungseinstufung nach Roter Liste besteht nicht.


Verwendung und Giftigkeit

Die Goldgarbe gilt als nicht stark giftig, dennoch ist beim Umgang – wie bei vielen Korbblütlern – Vorsicht geboten.

Traditionell wurde sie als Heilpflanze genutzt, vor allem bei krampfartigen Beschwerden und Entzündungen.
Heute wird sie überwiegend als Zierpflanze eingesetzt.


Die Goldgarbe im Garten

Mit ihren großen, flachen, goldgelben Blütenständen ist die Goldgarbe ein echter Blickfang im Sommergarten.
Sie bringt Struktur und Höhe ins Beet und harmoniert gut mit Gräsern und anderen trockenheitsliebenden Stauden.

Standort und Boden:

  • vollsonnig

  • trocken bis frisch

  • gut durchlässig

  • sandig bis lehmig

  • nährstoffreich bis mäßig nährstoffreich

Die Staude erreicht etwa 120 cm Höhe und bis zu 60 cm Breite.
Staunässe wird nicht vertragen, Trockenheit dagegen gut.

Geeignete Anwendungen:

  • Blumen- und Staudenbeete

  • Steingarten

  • Kübel auf Balkon oder Terrasse


Schneiden

Ein Rückschnitt ist für ein gepflegtes Erscheinungsbild empfehlenswert.
Verblühte Blütenstände sollten regelmäßig entfernt werden, um die Nachblüte zu fördern.

Nach der Hauptblüte kann die Pflanze handhoch zurückgeschnitten werden.
Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr erfolgt der bodennahe Rückschnitt der vertrockneten Triebe.


Winterhärte

Die Goldgarbe ist sehr robust.
Sie gilt als winterhart bis USDA-Zone 5 und verträgt Temperaturen von etwa –25 °C bis –30 °C.

Ein zusätzlicher Winterschutz ist in der Regel nicht erforderlich.


Nutzen für Wildbienen und andere Insektenarten

Die Pflanze bietet Nektar und Pollen für viele Insektenarten.
Besonders im Hochsommer ist sie eine wertvolle Nahrungsquelle für:

  • Wildbienen

  • Honigbienen

  • Schwebfliegen

  • Käfer

Durch ihre lange Blütezeit im Hochsommer schließt sie eine wichtige Versorgungslücke im Gartenjahr.


Fazit

Die Goldgarbe ist eine pflegeleichte, langlebige und trockenheitsverträgliche Staude.
Sie überzeugt durch ihre intensive Blütenfarbe, ihre Robustheit und ihren Nutzen für zahlreiche Insekten.
Als Strukturpflanze eignet sie sich besonders für sonnige, naturnahe Gärten.


Goldgarbe kaufen

Der Korbblütler ist als Pflanze und als Saatgut gut erhältlich.
Er wird häufig von Staudengärtnereien und spezialisierten Pflanzenhändlern angeboten.

Beim Kauf ist es unabdingbar, auf robuste, ungefüllte Sorten zu achten.


Häufige Fragen (FAQ) zur Goldgarbe

Ist die Goldgarbe winterhart?
Ja, sie ist bis etwa –30 °C winterhart (USDA-Zone 5).

Ist Achillea filipendulina heimisch?
Nein, sie stammt ursprünglich aus Westasien und dem Kaukasusraum.

Wie hoch wird die Goldgarbe?
Bis zu 120 cm, abhängig vom Standort.

Muss die Goldgarbe geschnitten werden?
Ja, ein Rückschnitt fördert Nachblüten und hält die Pflanze kompakt.

Ist die Goldgarbe giftig?
Sie gilt als nicht stark giftig, Hautkontakt kann bei empfindlichen Personen Reizungen verursachen.


Bedeutung heimischer Pflanzen

Auch wenn die Goldgarbe ökologisch wertvoll ist, sollten heimische Pflanzenarten im Garten bevorzugt werden.
Sie sind optimal an unsere Tierwelt angepasst und liefern Nahrung für spezialisierte Wildbienen und andere Insekten.

Ein artenreicher Garten entsteht vor allem durch die Kombination aus heimischen Stauden, Gräsern und Gehölzen.