Bewertung: sehr gut

 

Nektar: 3
Pollen: 3

Bezugsquellen (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzen Für Dich – LINK

Bezugsquellen (Samen)

Etsy – LINK

Saatgut-Vielfalt – LINK

Amazon – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Aster alpinus

Pflanzenfamilie: Korbblütler

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeete, Balkon- und Terrassenpflanze, Steingarten, Bodendecker

Standort: Sonne bis absonnig

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 30 cm

max. Breite: 25 cm

Blühfarbe: violett, rosa, weiß

Blühzeitraum: Mai – Juni

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: kiesig, sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: mäßig nährstoffreich, kalkhaltig, stickstoffarm

Feuchteeigenschaften: frisch, mäßig trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich


 

 

Alpen-Aster (Aster alpinus)!

 

Die Alpen-Aster (Aster alpinus) ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

Weitere im Pflanzenfinder vorhandene Asterarten, wie die Kissen-Aster oder die Berg-Aster, findet Ihr hier.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Andere Namen für die Staude sind z.B. Blaue GamsblühBlaue Gamswurz, Alpen-Sternblume oder Blaues Bergsternkraut.

Der wissenschaftliche Name lautet „Aster alpinus„.

Der Name Aster bedeutet so viel wie Stern (aus dem Afrikanischen) und verweist auf die Form der Blüten.

Das „Alpen“ bezieht sich auf das natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze, welches im nächsten Abschnitt näher beschrieben ist.

 

Natürliches Vorkommen

Die Alpen-Aster ist bei uns heimisch und sehr selten anzutreffen.

Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind, wie es der Name schon sagt, die Alpen.

Eine Übersicht zu den Vorkommen in unserem Land findet Ihr hier.

Sie ist nach Rote Liste Zentrum als „nicht gefährdet“ eingestuft.

Einen Überblick zu weltweiten Beobachtungen (überwiegend privater Bereich) findet Ihr auf dieser Seite.

 

Verwendung und Giftigkeit

Die Pflanze ist nicht giftig. Eine Verwendung in der Heilmedizin oder ähnliches konnte nicht recherchiert werden.

Sie dient daher mutmaßlich als reine Zierpflanze und Schnittblume.

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann gern hier weiterlesen.

 

Die Alpen-Aster (Aster alpinus) im Garten

Die Alpen-Aster ist im Gegensatz zu anderen Asterarten nicht so häufig anzutreffen.

Zumindest ist das so mein Eindruck, wenn ich mich in den Gärten der Region umschaue.

Doch egal welche Aster ihr wählt, allesamt sind echte Hingucker im Garten.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf mäßig nährstoffreichen, humosen Böden. Diese können auch gern mal zweitweise trocken sein.

Eine Wasserdurchlässigkeit des Bodens muss zwingend gegeben sein, denn Staunässe wird nicht vertragen.

Die Wuchshöhe kann bis zu 30 cm betragen, wohingegen in der Breite bis zu 20 cm erzielt werden können.

Die Ausmaße des Wuchses sind natürlich standortabhängig und können variieren.

 

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einem Blumen- bzw. Staudenbeet oder im Steingarten in Frage.

Der Standort sollte dabei sonnig bis absonnig sein. Aufgrund ihres Wuchses ist sie zudem ein gern gesehener Bodendecker.

Auch auf dem Balkon oder der Terrasse lässt sie sich kultivieren, da eine Ansaat oder Anpflanzung im Kübel ohne Probleme möglich ist.

 

Nutzen für (Wild)Bienen und weitere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)Bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das erfahrt ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, die Alpen-Aster (Aster alpinus) ist aufgrund ihres Aussehens und ihres Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Ausführliche und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Mein-Schöner-Garten.de.

 

Alpen-Aster (Aster alpinus) kaufen

Die Alpen-Aster ist zwar eher eine unbekannte Asterart, jedoch gut verfügbar.

Im Baumarkt oder Gartencenter um die Ecke werdet ihr sie wahrscheinlich nicht finden.

Im Netz ist sie aber bei vielen online-Pflanzenhändlern erhältlich. Einige Bezugsquellen für Pflanzen uns Samen findet Ihr im Steckbrief.

Es ist natürlich zudem immer ratsam, Pflanzen bei einer Gärtnerei in der Umgebung zu kaufen.

Eine Übersicht zu regionalen Staudengärtnereien findet Ihr hier. Vielleicht ist ja auch etwas in Eurer Nähe dabei.