⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆
Bewertung: 6,3 / 10 ⭐
Nektar: 2/4
Pollen: 2/4
Bezugsquellen* (Pflanzen)
Achtung: keine Zuchtformen mit gefüllten Blüten bestellen
Pflanzmich – LINK
Baumschule Horstmann – LINK
Bezugsquellen* (Samen)
Saatgut-Vielfalt – LINK
Amazon – LINK
Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften
Name botanisch: Rudbeckia fulgida
Pflanzenfamilie: Korbblütler
Pflanzenart: Staude, Blume
Verwendung: Blumenbeete, Balkon- und Terrassenpflanze
Standort: Sonne
Wasserbedarf: hoch, normal
max. Höhe: 100 cm
max. Breite: 50 cm
Blühfarbe: gelb
Blühzeitraum: August – Oktober
Lebenszyklus: mehrjährig
Bodeneigenschaften
Bodenart: sandig, lehmig, humusreich
Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalktolerant
Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig
weitere Eigenschaften
winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich
⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)
Gewöhnlicher Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)
Gewöhnlicher Sonnenhut ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Korbblütler und eine von mehreren hundert Arten im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.
Mit seiner späten Blütezeit schließt er im Garten eine wichtige Lücke zwischen Sommer und Herbst und bietet Insekten dann Nahrung, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind.
Im Gegensatz zum bekannteren Purpur-Sonnenhut handelt es sich beim Gewöhnlichen Sonnenhut um eine robuste, pflegeleichte Staude, die sich besonders für Beete und größere Pflanzgefäße eignet.
Wichtig ist dabei die Wahl ungefüllter Blüten, da nur diese für Insekten tatsächlich nutzbar sind.
Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft
Der Gewöhnliche Sonnenhut wird auch Leuchtender Sonnenhut oder Gelber Sonnenhut genannt.
Der botanische Name Rudbeckia fulgida verweist auf die leuchtende („fulgida“ = glänzend, strahlend) Blütenfarbe.
Der Gattungsname Rudbeckia ehrt die Naturforscher Olof Rudbeck den Älteren und Olof Rudbeck den Jüngeren. Die Bezeichnung „Sonnenhut“ bezieht sich auf den dunklen Blütenkopf, der an einen kleinen Hut erinnert und von strahlend gelben Zungenblüten umgeben ist.
Gewöhnlicher Sonnenhut – Natürliches Vorkommen
Der Gewöhnliche Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika und gilt in Mitteleuropa als Neophyt.
Natürliche Vorkommen gibt es hier nicht, dennoch ist die Art stellenweise verwildert anzutreffen.
In seiner Heimat wächst er bevorzugt:
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in lichten, feuchten Wäldern
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auf Seggenwiesen
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an Flussufern
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in offenen Feuchtstandorten
Verwendung und Giftigkeit
Der Gewöhnliche Sonnenhut ist nicht giftig.
Im Gegensatz zu Arten der Gattung Echinacea besitzt er keine gesicherte Heilwirkung, wird aber häufig als Zierpflanze eingesetzt.
Aufgrund seiner Robustheit findet man ihn:
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in Privatgärten
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in Parkanlagen
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auf öffentlichen Grünflächen
Gewöhnlicher Sonnenhut im Garten
Im Garten überzeugt der Gewöhnliche Sonnenhut vor allem durch seine lange Blütezeit von August bis Oktober. Gerade im Spätsommer sorgt er für leuchtende Farbakzente und belebt das Beet noch einmal sichtbar.
Standort:
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sonnig
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warm
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möglichst windgeschützt
Boden:
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humusreich
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nährstoffreich
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frisch bis feucht
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gut wasserdurchlässig
Wuchs:
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Höhe: bis ca. 100 cm
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Breite: bis ca. 50 cm
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horstig, aufrecht wachsend
Geeignete Einsatzbereiche sind:
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Staudenbeete
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naturnahe Blumenbeete
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größere Kübel auf Balkon oder Terrasse
Regelmäßiges Gießen ist vor allem in Trockenperioden wichtig.
Gewöhnlicher Sonnenhut – Schneiden und Pflege
Der Gewöhnliche Sonnenhut ist pflegeleicht und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit.
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kein Rückschnitt im Herbst notwendig
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verblühte Stängel können stehen bleiben
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Rückschnitt erst im stabilen Frühjahr empfehlenswert
Alte Stängel und Samenstände dienen über Winter als Rückzugs- und Überwinterungsquartier für Insekten.
Ein früher Rückschnitt schadet daher dem Artenschutz und sollte vermieden werden.
Gewöhnlicher Sonnenhut – Winterhärte
Die Staude ist sehr robust:
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USDA-Zone: 6
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winterhart bis ca. –20 °C bis –25 °C
Ein zusätzlicher Winterschutz ist im Freiland nicht erforderlich.
Nutzen für Wildbienen und andere Insekten
Der Gewöhnliche Sonnenhut besitzt einen soliden ökologischen Wert, insbesondere durch seine späte Blüte.
-
Nektar: 2/4
-
Pollen: 2/4
Vor allem Hummeln, Honigbienen und andere polylektische Wildbienen profitieren von ihm.
Gefüllte Zuchtformen sollten vermieden werden, da sie für Insekten nahezu wertlos sind.
Sonnenhut kaufen
Der Gewöhnliche Sonnenhut ist gut erhältlich, sowohl als Pflanze als auch als Saatgut.
Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, ungefüllte Blütenformen zu wählen.
Empfehlenswert ist der Kauf:
-
bei spezialisierten Staudenbetrieben
Fazit: Gewöhnlicher Sonnenhut als spätsommerliche Insektenpflanze
Der Gewöhnliche Sonnenhut ist eine robuste, langlebige Staude mit langer Blütezeit und zuverlässigem Nutzen für Insekten.
Er eignet sich ideal für sonnige Beete und ergänzt das Nahrungsangebot im Spätsommer und Herbst sinnvoll.
FAQ – Häufige Fragen zum Gewöhnlichen Sonnenhut
Ist der Gewöhnliche Sonnenhut heimisch?
Nein, er stammt ursprünglich aus Nordamerika.
Wann blüht er?
Von August bis Oktober.
Wie hoch wird er?
Bis etwa 100 cm hoch und 50 cm breit.
Ist er winterhart?
Ja, bis ca. –25 °C (USDA-Zone 6).
Ist er bienenfreundlich?
Ja, besonders ungefüllte Sorten sind gut nutzbar.
Bedeutung heimischer und standortgerechter Pflanzen
Auch nicht heimische, aber standortgerechte Pflanzen können Insekten unterstützen – besonders dann, wenn sie Blühzeiten abdecken, in denen heimische Arten rar sind.
Langfristig bleibt der gezielte Einsatz heimischer Wildpflanzen jedoch der wichtigste Baustein für stabile, artenreiche Gärten.














