⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✨☆☆☆☆☆


Bewertung: 5,5 / 10 ⭐

 

Nektar: 3
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Achtung: keine Zuchtformen mit gefüllten Blüten bestellen

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzen Für Dich – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Samen.de – LINK

NaturGartenSamen – LINK

Amazon – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name botanisch: Aquilegia vulgaris

Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeete, Steingarten, Balkon- und Terrassenpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: hoch, normal

max. Höhe: 70 cm

max. Breite: 50 cm

Blühfarbe: blau, rosa, rot, violett, weiß

Blühzeitraum: Mai, Juni

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig

Feuchteeigenschaften: mäßig feucht, feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

heimisch, winterhart, giftig, windunempfindlich,


⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)


Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris)

 

Die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris) ist eine elegante, heimische Wildstaude mit charakteristischen gespornten Blüten.
Sie ist im Pflanzenfinder für Wildbienen gelistet.
Weitere Arten der Gattung sind die Schwarzviolette Akelei (Aquilegia atrata) und die Langsporn-Akelei (Aquilegia longissima).


Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft

Die Akelei wird auch Gemeine Akelei oder Wald-Akelei genannt.
Der Name stammt vom lateinischen aquila (Adler) und bezieht sich auf die Form des Blütensporns, der an die Krallen eines Adlers erinnert.


Natürliches Vorkommen

Die Art wächst bevorzugt in lichten Laubwäldern und an Waldrändern.
In Deutschland gilt sie als selten und geschützt – in manchen Bundesländern ist sie sogar gefährdet.
Wilde Bestände dürfen daher nicht gepflückt oder betreten werden.
Informationen zu ihrer Verbreitung bietet Floraweb.de.


Verwendung und Giftigkeit

Die Gewöhnliche Akelei enthält leicht giftige Alkaloide, weshalb Vorsicht bei Kindern und Haustieren geboten ist.
In der Homöopathie wird sie traditionell bei Haut- und Nervenerkrankungen eingesetzt.


Gewöhnliche Akelei im Garten

Die heimische Akelei ist eine zierliche, pflegeleichte Staude mit anmutigen, nickenden Blüten in verschiedenen Farben.
Sie bevorzugt nährstoffreiche, feuchte, kalkhaltige Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten.
Eine Pflanzung im Beet oder Steingarten ist ideal; auch in Kübeln gedeiht sie gut, sofern sie regelmäßig gegossen wird.


Winterhärte

Die Akelei ist bis –35 °C winterhart (USDA-Zone 4).
Sie benötigt keinen Winterschutz und übersteht selbst strengere Winter problemlos.


Nutzen für Wildbienen und andere Insekten

Die Gewöhnliche Akelei ist besonders für Hummeln interessant, die mit ihrem langen Rüssel an den Nektar im Sporn gelangen.
Sie bietet Nektar (3) und Pollen (2) und ist ein wichtiger Früh-Sommerblüher in naturnahen Gärten.


Fazit: Gewöhnliche Akelei – heimische Schönheit und Hummelmagnet

Die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris) verbindet zarte Eleganz mit ökologischem Nutzen.
Als heimische, geschützte Art ist sie ein wertvoller Bestandteil naturnaher Pflanzungen und ein Blickfang in jedem Garten.


Häufige Fragen (FAQ) zur Gewöhnlichen Akelei

Ist die Gewöhnliche Akelei heimisch?
Ja, sie ist in Mitteleuropa heimisch und geschützt.

Wann blüht Aquilegia vulgaris?
Von Mai bis Juni.

Wie groß wird die Akelei?
Bis 70 cm hoch und 50 cm breit.

Ist die Akelei winterhart?
Ja, bis etwa –35 °C (USDA-Zone 4).

Ist die Akelei giftig?
Leicht giftig – Kontakt und Verzehr sollten vermieden werden.


Ökologische Bedeutung heimischer Wildpflanzen

Heimische Wildpflanzen sind an unser Klima und unsere Böden angepasst.
Sie bieten zahlreichen Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insektenarten Nahrung, Lebensraum und Nistmöglichkeiten.
Im Gegensatz zu vielen Zierpflanzen fördern sie die Biodiversität und tragen zum ökologischen Gleichgewicht in Gärten und Landschaften bei.