⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️☆☆
Bewertung: 8 / 10 ⭐
Nektar: 4/4
Pollen: 2/4
Bezugsquellen* (Pflanzen)
Pflanzmich.de – LINK
Baumschule Horstmann – LINK
Bezugsquellen* (Samen)
Saatkontor.de – LINK
Ebay – LINK
Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften
Name botanisch: Acer pseudoplatanus
Pflanzenfamilie: Seifenbaumgewächse
Pflanzenart: Baum
Verwendung: Einzelstellung
Standort: Sonne, Halbschatten
Wasserbedarf: hoch, normal
max. Höhe: 20 m
max. Breite: 15 m
Blühfarbe: gelb, grün
Blühzeitraum: Mai
Lebenszyklus: mehrjährig
Bodeneigenschaften
Bodenart: lehmig, sandig, humusreich
Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalkhaltig
Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig
weitere Eigenschaften
heimisch, winterhart, nicht stark giftig, windunempfindlich
⭐ Bewertung: Kombination aus Nektarwert, Pollenwert, Blütezeit, Blühdauer und Herkunft (heimisch oder nicht)
Bergahorn (Acer pseudoplatanus)
Bergahorn zählt zu den bekanntesten heimischen Ahornarten und prägt vielerorts Wälder, Parks und größere Grünflächen.
Besonders seine große Krone und die nektarreichen Blüten machen den Baum ökologisch wertvoll.
Weitere Ahornarten im Pflanzenfinder sind der Feldahorn und der Spitzahorn, die ebenfalls zahlreiche Insekten anziehen.
Alternative Namen und Namensherkunft
Der Bergahorn wird teilweise auch als Wald-Ahorn bezeichnet. Zudem ist die Schreibweise Berg-Ahorn verbreitet.
Der botanische Name lautet Acer pseudoplatanus.
Der Begriff „Acer“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „spitz“ oder „scharf“. Vermutlich bezieht sich dies auf die charakteristisch zugespitzten Blätter der Ahornarten.
Der Zusatz „Berg“ verweist darauf, dass die Art häufig auch in höheren und gebirgigen Regionen vorkommt.
Natürliches Vorkommen
Der Bergahorn ist in Deutschland und Mitteleuropa weit verbreitet. Die Art wächst sowohl in Tieflagen als auch in Mittelgebirgen und zählt zu den häufigsten Ahornarten Europas.
Typische Standorte sind:
- Mischwälder
- Waldränder
- Parks
- größere Grünanlagen
Die Pflanze bevorzugt:
- nährstoffreiche Böden
- frische bis feuchte Standorte
- sonnige bis halbschattige Lagen
👉 Nach Rote Liste Zentrum gilt die Art deutschlandweit als „nicht gefährdet“.
Verwendung und Giftigkeit
Der Bergahorn gilt für Menschen als nicht stark giftig, kann jedoch für Pferde und Esel problematisch sein. Besonders bestimmte Pflanzenteile stehen im Verdacht, gesundheitliche Schäden hervorzurufen.
Giftigkeit:
- für Menschen nicht stark giftig
- giftig für Pferde und Esel möglich
Verwendung:
- Möbelbau
- Musikinstrumentenbau
- Park- und Alleebaum
- Holzverarbeitung
Das Holz gilt als zäh, elastisch und gleichzeitig hart. Aufgrund dieser Eigenschaften wird es vielseitig genutzt und besitzt einen hohen wirtschaftlichen Wert.
Vor allem als großer Schattenspender spielt die Art zudem eine wichtige Rolle im öffentlichen Grün.
Bergahorn – Standort und Verwendung im Garten
Damit sich der Baum optimal entwickeln kann, benötigt er ausreichend Platz und einen frischen Boden. Besonders auf humusreichen und nährstoffreichen Untergründen wächst die Art kräftig und langlebig.
Standort
- Sonne bis Halbschatten
Boden
- lehmig oder sandig
- humusreich
- nährstoffreich
- frisch bis feucht
- wasserdurchlässig
Blüte und Blütezeit
- gelb-grüne Blüten
- Mai
Die hängenden Blütenstände erscheinen im Frühjahr und liefern zahlreichen Insekten früh im Jahr Nahrung.
Wuchs
- Höhe: bis ca. 20 m
- Breite: bis ca. 15 m
- großer und ausladender Baum
Verwendungsmöglichkeiten
- Einzelstellung
- Parkbaum
- großer Hausgarten
- Schattenspender
Durch seinen imposanten Wuchs und die breite Krone eignet sich der Baum vor allem für größere Grundstücke.
Bergahorn – Winterhärte (USDA-Zone)
Der Bergahorn gilt als ausgesprochen frosthart und robust gegenüber mitteleuropäischen Wintern.
- USDA-Zone: 4
- winterhart bis etwa −35 °C
Auch stärkere Fröste werden von etablierten Bäumen normalerweise problemlos vertragen.
Bergahorn – Nutzen für Bienen bzw. Insekten im Allgemeinen
Für zahlreiche heimische Insektenarten stellt der Bergahorn eine wertvolle Nahrungsquelle dar. Besonders die früh im Jahr erscheinenden Blütenstände werden intensiv besucht.
- Nektar: 4/4
- Pollen: 2/4
Besucher:
- Wildbienen
- Honigbienen
- Hummeln
- Schwebfliegen
Vor allem der hohe Nektarwert macht den Baum ökologisch interessant. Gerade im Frühjahr profitieren viele Insektenarten von dem reichhaltigen Blütenangebot.
Fazit
Der Bergahorn überzeugt durch seinen imposanten Wuchs, seine hohe Winterhärte und seinen ökologischen Nutzen. Besonders als großer Schattenspender und wertvoller Insektenbaum eignet sich die Art hervorragend für naturnahe Grünflächen.
Kaufen
Junge Bäume sind bei vielen Baumschulen erhältlich und lassen sich gut pflanzen. Besonders für größere Grundstücke und naturnahe Gartenbereiche eignet sich die Art hervorragend.
FAQ
Ist Bergahorn bienenfreundlich?
Ja, die Blüten liefern besonders viel Nektar für zahlreiche Insektenarten.
Wie groß wird Bergahorn?
Der Baum kann bis zu 20 Meter hoch und etwa 15 Meter breit werden.
Ist Bergahorn winterhart?
Ja, die heimische Art gilt als sehr frosthart und robust.
Ist Bergahorn giftig?
Für Pferde und Esel können bestimmte Pflanzenteile problematisch sein.
Welche Standorte bevorzugt der Baum?
Besonders frische und nährstoffreiche Böden werden bevorzugt.
Bedeutung heimischer Pflanzen
Heimische Gehölze leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und schaffen langfristig stabile Lebensräume. Besonders große heimische Laubbäume besitzen einen hohen ökologischen Wert für zahlreiche Tierarten.
- Förderung der Artenvielfalt
- Unterstützung heimischer Bestäuber
- naturnahe Gartengestaltung
- langfristige Lebensräume

















