Bewertung: gut

 

Nektar: 3
Pollen: 2

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Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Echium plantagineum

Pflanzenfamilie: Raublattgewächse

Pflanzenart: Staude, Blume

Verwendung: Blumenbeet, Wildblumenwiese

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: gering, normal

max. Höhe: 60 cm

max. Breite: 60 cm

Blühfarbe: blau, rosa, violett

Blühzeitraum: Juni – September

Lebenszyklus: einjährig; zweijährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: steinig, kiesig, sandig, lehmig, humusarm

Nährstoffeigenschaften: nährstoffarm, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: trocken, mäßig trocken, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, giftig, windunempfindlich


 

Wegerichblättriger Natternkopf (Echium plantagineum)!

 

Der Wegerichblättrige Natternkopf ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

Eine weitere im Pflanzenfinder vorhandene Natternkopfart ist der Gewöhnliche Natternkopf, welchen Ihr hier findet.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Die Pflanze wird auch Wegerich-Natternkopf genannt. Eine weitere historische Bezeichnung aus dem 19. Jahrhundert ist Ochsenmaul.

Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet „Echium plantagineum“.

Der deutsche Name resultiert aus der Form der Blüten, denn diese sollen dem Kopf einer Natter sehr ähnlich sehen.

Zudem erinnern die aus den Blüten hängenden Staubgefäße an die gespaltene Zunge einer Schlange.

 

Natürliches Vorkommen

„Echium plantagineum“ ist in Europa vor allem im Mittelmeerraum und Teilen Westeuropas verbreitet.

Er wächst hier vorrangig an Wegrändern, trockenen Brachflächen und Sandböden in Küstennähe.

In einigen Teilen der Welt, wie zum Beispiel Australien, gilt die Art als invasiv.

 

Giftigkeit und Verwendung

Die Pflanze ist vor allem giftig für Pferde.

Aufgrund der Anspruchlosigkeit wächst sie zum Beispiel bei trockenen Bedingungen besser als vergleichbare Weidepflanzen und wird so

von den Tieren aufgenommen und kann zum Tod führen.

Früher galt ein Verzehr für Menschen als unbedenklich.

Neuere Untersuchungen raten jedoch eindeutig davon ab, die Pflanze oder Teile dieser zu sich zu nehmen.

Einer Verwendung als Heilpflanze o.ä. konnte nicht recherchiert werden.

 

Wegerichblättriger Natternkopf (Echium plantagineum) im Garten

Im Grunde ist er wahrscheinlich eine eher unbekannte Pflanze, da er nur Naturgartenfans und Insektenförderen ein begriff sein dürfte.

Doch diese Pflanze hat echt einiges zu bieten, denn die Staude ist durchaus ein Hingucker im naturnahen Garten.

Mit seinen blau-rosa-violetten Blüten kann das Raublattgewächs so manches Gärtnerherz höher schlagen lassen.

Die Pflanze wächst auf nährstoffarmen, humusarmen Böden. Diese sollten lieber trocken als zu feucht sein.

Ein sonniger Standort ist auf jeden Fall zu bevorzugen, wobei eine Anpflanzung auch im Halbschatten möglich ist.

Die Wuchshöhe kann bis zu 60 cm betragen, wohingegen in der Breite ebenfalls bis zu 60 cm erzielt werden.

Die Ausmaße des Wuchses sind natürlich stark von den Gegebenheiten vor-Ort abhängig und können variieren.

 

Eine Anwendung kommt vorrangig auf dem Staudenbeet oder auf der Wildblumenwiese in Frage.

Aber auch für Balkone und Terrassen ist der Wegerichblättrige Natternkopf geeignet.

Er lässt sich ohne Probleme in einem tiefen Kübel anpflanzen oder aussäen.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu werden diese benötigt? Das erfahrt Ihr im Abschnitt Lebensweise.

Kurzum, der Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum) ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Ausführliche und weiterführende Informationen zur Pflanze findet Ihr auf Wikipedia.