Bewertung: gut

 

Nektar: 3
Pollen: 2

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Bezugsquellen* (Samen)


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Rhamnus frangula

Pflanzenfamilie: Kreuzdorngewächse

Pflanzenart: Kleinbaum, Strauch

Verwendung: Einzelstellung, Heckenpflanze, Uferpflanze, Unterpflanzung, Hangbepflanzung, Balkon- und Terrassenpflanze

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: hoch, normal

max. Höhe: 7 m

max. Breite: 5 m

Blühfarbe: grün, weiß

Blühzeitraum: Mai – Juli

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: lehmig, tonig, sandig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: mäßig nährstoffreich, kalktolerant

Feuchteeigenschaften: frisch bis feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

windunempfindlich, winterhart, heimisch


 

Faulbaum (Rhamnus frangula)!

 

Der Faulbaum ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf (Wild)bienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Namen und Namensherkunft

Weitere Namen dieser Pflanze sind Schießbeere und Pulverholz. Der wissenschaftliche Name lautet „Rhamnus frangula“.

Der Name „Faulbaum“ resultiert aus dem Geruch der Rinde. Diese riecht nach Fäulnis.

 

Natürliches Vorkommen

Der Faulbaum ist in Deutschland bzw. in Mitteleuropa weit verbreitet. Er wächst vorrangig in Erlenbrüchen, in Birkenmooren oder

in Auwäldern.

 

Giftigkeit und Verwendung

Der Faulbaum ist in allen Pflanzenteilen giftig. Vom Verzehr der Rinde, Beeren oder Blätter wird dringend abgeraten.

Früher wurde die aus dem Baum gewonnene Holzkohle für die Herstellung von Schießpulver verwendet.

Die Rinde bzw. deren Präparate werden als Abführmittel eingesetzt.

 

Der Faulbaum (Rhamnus frangula) im Garten

Wahrscheinlich wird er den Wenigsten bekannt sein, da die Anpflanzung in den Gärten unseres Landes eher nicht sehr oft vorkommt.

Der Integration in den Garten steht aber nichts entgegen.

Das Kreuzdorngewächs wird mit seinen schönen grünlichen Blüten auch optisch erfreuen.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf mäßig nährstoffreichen Böden. Sie hat dabei einen hohen Wasserbedarf.

Der Standort kann sonnig aber auch halbschattig sein.

Er erreicht Wuchshöhen von bis zu 7 m, wohingenen in der Breite bis zu 5 m erzielt werden können.

Die Ausmaße des Wuchses sind natürlich stark von den Gegebenheiten vor-Ort abhängig.

 

Die Möglichkeiten im Garten sind breitgefächert, da er als Strauch aber auch als Kleinbaum wachsen kann.

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften in Einzelstellung, als Heckenpflanze, als Uferpflanze, Hangbepflanzung

oder Unterpflanzung in Frage. Eine Anpflanzung im Kübel funktioniert, so dass die Integration auf den (großen) Balkon oder die

Terrasse möglich ist. Die Pflanze ist absolut winterhart und es bedarf keiner gesonderten Schutzmaßnahmen.

 

Nutzen für Wildbienen und andere heimische Insektenarten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das erfahrt Ihr im Abschnitt Lebensweise.

Ein weiterer Bonus ist, dass seine Früchte überaus beliebt bei diversen Vogelarten sind.

Kurzum, der Faulbaum (Rhamnus frangula) ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet Ihr auf Wikipedia.