Bewertung: gut

 

Nektar: 2
Pollen: 1

Bezugsquellen* (Pflanzen)

Baumschule Horstmann – LINK

Pflanzmich.de – LINK

Ebay – LINK

Bezugsquellen* (Samen)

Etsy – LINK

Templiner Kräutergarten – LINK

Kräuter-und-Duftpflanzen.de – LINK

Ebay – LINK


Pflanzeninformationen / Pflanzeneigenschaften

Name latein: Viola odorata

Pflanzenfamilie: Veilchengewächse

Pflanzenart: Staude, Kraut

Verwendung: Blumenbeet, Bodendecker, Unterpflanzung, Hangbepflanzung

Standort: Sonne, Halbschatten

Wasserbedarf: normal, gering

max. Höhe: 15 cm

max. Breite: 25 cm (bodendeckend)

Blühfarbe: violett, rosa, weiß

Blühzeitraum: März, April

Lebenszyklus: mehrjährig


Bodeneigenschaften

Bodenart: sandig, lehmig, humusreich

Nährstoffeigenschaften: nährstoffreich, kalktolerant, stickstoffreich

Feuchteeigenschaften: mäßig trocken bis mäßig feucht, wasserdurchlässig


weitere Eigenschaften

winterhart, essbar, windunempfindlich


 

Das Duftveilchen ist eine von momentan mehreren hundert Pflanzen im auf Wildbienen spezialisierten Pflanzenfinder.

 

Alternative Bezeichnungen und Namensherkunft

Das Duftveilchen (Viola odorata) wird auch Märzveilchen, März-Viole, Schwalbenblume oder Wohlriechendes Veilchen genannt.

Der Name leitet sich natürlich aus dem angenehm, süßlichen Geruch der Blüten ab.

 

Verwendung

Die Pflanze zählt als alte Heilpflanze. Erwähnt wurde sie bereits durch Hippokrates. 2007 wurde das Duftveilchen zur Heilpflanze

des Jahres gekürt. Die Anwendung erfolgt hauptsächlich bei erhöhten Blutfettwerten oder Hypertonie.

Zu den Blättern sind auch die Blüten und Blütenknospen essbar. Sie lassen sich roh verzehren oder zur Dekoration von Gerichten

aller Art nutzen. Übermäßiger Verzehr kann jedoch zu Übelkeit und Erbrechen führen. Eine maßvolle Menge wird daher vor allem

Schwangeren oder Menschen mit empfindlichem Magen empfohlen.

 

Giftigkeit

Diese Pflanze ist entsprechend der Ausführungen zur Verwendung als nicht giftig eingestuft.

 

Das Duftveilchen im Garten

Das Duftveilchen dürfte Vielen von uns bekannt sein, bzw. sollte es fast jeder schon einmal gesehen haben. Der Grund dafür ist, dass es in

der Natur häufig anzutreffen ist. Aber auch in vielen Gärten ist es bereits ein fester Bestandteil. Und das mit Sicherheit zurecht.

Mit seinen auffälligen Blüten in „Veilchenblau“bringt das Veilchengewächs durch seine frühe Blütezeit die ersten Farbtupfer in den Garten.

Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, humusreichen Böden an einem sonnigen bis halbschattigen (bevorzugt) Standort.

Der Boden sollte weder zu trocken noch zu feucht, aber auf jeden Fall durchlässig sein.

Eine Anwendung kommt aufgrund dieser Eigenschaften wohl am ehesten auf einem Staudenbeet, als Unterpflanzung oder Bodendecker in Frage.

Eine Ansaat oder Anpflanzung im Kübel oder Balkonkasten ist möglich, weshalb auch die Integration auf die Terrasse oder den Balkon denkbar ist.

 

Nutzen für Wildbienen und andere Insekten

Zudem zeichnet die Pflanze noch etwas aus. Sie bietet (Wild)bienen und vielen weiteren heimischen Insektenarten Nektar und Pollen.

Gerade für früh startende Wildbienenarten ist sie dabei eine echte Hilfe.

Wozu Nektar und Pollen benötigt werden? Das wird im Abschnitt Lebensweise näher beschrieben.

Kurzum, das Duftveilchen ist aufgrund seines Aussehens und seines Nutzens eine echte Alternative.

Eine Alternative zu insektenunfreundlichen Pflanzen, die des Öfteren in deutschen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zu finden sind.

Vollständige und weiterführende Informationen zur Pflanze findet ihr auf Wikipedia.